Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Ausnahmen für LKW umstritten

DORTMUND Die Stadt will sich mit einer 75-Kilometer-Toleranz-Zone für das Nachtfahrverbot auf der B1 nicht abfinden. Wie berichtet, haben nach Ansicht der Polizei Brummi-Fahrer, die in einem Umkreis von 75 Kilometern um die vom LKW-Nachfahrverbot betroffene B1 starten, als „Anlieger“ freie Fahrt. Dabei beruft man sich auf einen entsprechenden Paragraphen der Straßenverkehrsordnung.

von Von Oliver Volmerich

, 22.02.2008

Für das LKW-Nachtfahrverbot zum Schutz der Anwohner auf der B1 greift diese allgemeine Regelung nach Überzeugung der städtischen Verkehrsexperten allerdings zu kurz. Denn die aufgestellten Schilder regelten ganz klar den Bereich, für den das Verbot gelten soll – nämlich zwischen den Autobahnkreuzen Dortmund-Unna und Dortmund-West. Hier sei keine allgemeine, sondern eine spezielle und ganz konkrete Regelung für einen bestimmten Bereich getroffen worden.

Ähnlich schätzt man die Lage auch bei der Bezirksregierung Arnsberg ein, die das Nachtfahrverbot auf Wunsch der Stadt erlassen hatte. Man wolle dazu allerdings noch Gespräche mit der Polizeileitung führen. Das gilt auch für die Praxis, bei nächtlichen Kontrollen an der B1 Brummifahrer mit der Begründung, tanken zu müssen, passieren zu lassen.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt