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Bahnübergang: «Husener fühlen sich vereimert»

CDU gegen neues Planverfahren

24.05.2007

Husen Die CDU Kurl/Husen zeigt sich irritiert über die Aussage des Vorsitzenden der Verkehrskommission des Regionalrats Arnsberg, Klaus Fehlemann, dass es zur Beseitigung des Bahnübergangs Husener Straße ein neues Planfeststellungsverfahren geben soll. Nach jahrelanger Tatenlosigkeit bei Bahn, Bund und Stadt habe die örtliche CDU in den letzten drei Jahren die Beseitigung des Überganges wieder in den Fokus gerückt. Dabei wurden Ortstermine mit Vertretern der Bahn und der Stadt abgehalten und Bürgerinformationsveranstaltungen durchgeführt. «In dieser Zeit wurde uns immer wieder mitgeteilt, dass zum Abschluss des laufenden Planfeststellungsverfahrens lediglich noch Lärmschutzgutachten fehlen würden, die durch neues Bundesrecht nötig wurden. Diese Gutachten sollen vorliegen, so dass das Verfahren zum Ende des Jahres 2007 zu Ende geführt werden sollte. Jetzt ein neues Verfahren zu beabsichtigen, ist ein Schlag ins Gesicht der Husen-Kurler Bevölkerung», ist der CDU-Vorsitzende Uwe Waßmann (Foto) sauer und fühlt sich seit Monaten belogen. Warum dies jetzt nötig sein soll, habe sich der CDU bisher nicht erschlossen. Die CDU werde sich dafür einsetzen, dass es nicht zu weiteren Verzögerungen durch die Bahn oder andere Beteiligte kommt. «Wir haben bereits unseren Bundestagsabgeordneten Erich G. Fritz gebeten, beim Eisenbahnbundesamt und bei der Bahn AG vorstellig zu werden, damit diese unerträglich andauernde Geschichte endlich ein positives Ende findet», kündigt Waßmann an. Mit Blick auf die Jahrzehnte, die vergangen sind, seitdem eine Beseitigung des Bahnübergangs beabsichtigt ist, könnte man eine erneute Verzögerung in Kurl/Husen nicht mehr nachvollziehen. Fazit des Kurl-Husener Unionspolitikers: «Die Belastungen der Bürger und Bürgerinnen durch diesen Bahnübergang wurden immer wieder von allen Seiten bestätigt und als inakzeptabel bezeichnet. Jetzt sollen die Verantwortlichen endlich ein Ende finden. Für mich riecht das, was hier passiert, nach Willkür, und das glaube ich so lange, bis ich das Gegenteil bewiesen bekomme.»

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