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Ballettzentrum könnte im Frühjahr 2009 stehen

DORTMUND Der Traum von einem Ballettzentrum im Westfalenpark rückt ein kleines Stück näher: In dieser Woche haben Feuerwehr und Stadtplanungsamt dem Umbau des Sonnenenergieforums in ein Trainingszentrum für das Dortmunder Ballett zugestimmt.

von Von Katrin Pinetzki

, 22.02.2008

„Für uns wäre das super“, freut sich Ballett-Manager Tobias Ehinger, „wir könnten das Gebäude für Workshops und Kultur-Austausch nutzen, Gast-Choreografen einladen oder mit Kindern arbeiten.“

Bis allerdings eine Baugenehmigung erteilt werden könnte und die Bauarbeiter anrücken, sind noch einige Hürden zu nehmen. Zunächst muss der neue Vorstandsvorsitzende der RWE-Energy, Heinz-Werner Ufer, sein „Okay“ für die Finanzierung geben. Die Stadt will das 1991 von der VEW gebaute Sonnenenergieforum nur dann übernehmen, wenn RWE den Umbau und einige Jahre lang auch die Betriebskosten übernimmt. Wie viel Geld der Konzern dafür in die Hand nehmen muss, ist unklar – allein die Grund-Instandsetzung des Gebäudes kostet rund eine Million Euro, schätzt, Kulturdezernent Jörg Stüdemann. Die Betriebskosten belaufen sich jährlich auf 50 000 € – reine Sachkosten.

Sollte sich RWE im nächsten Monat dazu entschließen, muss der Rat entscheiden. „Dann könnte das Haus im Frühjahr 2009 eröffnen“, hofft Fennekold, Präsident der Auslandsgesellschaft, die das Ballett unterstützt.

Als Ballettzentrum mit zwei Tanzsälen, Garderoben und Duschen wird man das Haus wohl kaum mehr wiedererkennen. Ein Saal, der auch für andere Zwecke wie etwa die Musik-Matineen genutzt werden könnte, bliebe zwischen den Säulen im heutigen Eingangsbereich – mit Platz für maximal 99 Zuschauer.

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