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Beamter erhält Bewährungsstrafe

DORTMUND Ein städtischer Beamter (45) ist wegen Betruges und Urkundenfälschung zu 22 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der Angeklagte hatte sich zwischen 2004 und 2006 Beihilfezahlungen in Höhe von rund 24000 Euro erschlichen.

von dpa

, 15.02.2008

Um an die Zuschüsse seines Arbeitgebers zu kommen, hatte er sich Krankheiten ausgedacht und über 100 Arztrechnungen gefälscht. Im Prozess vor dem Dortmunder Amtsgericht hatte der 45-Jährige ein umfassendes Geständnis abgelegt. Das Geld will er vor allem seiner Mutter und seiner Schwester gegeben haben. Beiden soll es finanziell nicht besonders gut gegangen sein.

Seit 1982 in Dortmund beschäftigt

Der Angeklagte war seit 1982 bei der Stadt Dortmund beschäftigt. Zuletzt arbeitete er im Personalamt. Nach Bekanntwerden der Betrugs- Vorwürfe wurde der 45-Jährige suspendiert. Zurzeit erhält er rund 75 Prozent seiner Bezüge. Sollte das Urteil rechtskräftig werden, wird er seinen Arbeitsplatz jedoch endgültig verlieren. Mit der Schadenswiedergutmachung hat der Angeklagte allerdings schon begonnen.

5000 Euro an die Stadt zurückgezahlt

Knapp 5000 Euro wurden der Stadt bereits zurückgezahlt. Nach der Verurteilung des Beamten aus dem städtischen Personalamt stehen der Dortmunder Justiz noch mindestens zwei weitere Prozesse bevor, in denen es um die Unterschlagung öffentlicher Gelder geht. Im Dortmunder Oberbürgermeisteramt sollen in den vergangenen Jahren 1,1 Millionen Euro verschwunden sein, bei der ARGE sind es angeblich rund 100 000 Euro.

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