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Böllern nach Noten

Feuer frei, heißt es am 30. April im Westfalenpark. Dann zünden Pyrotechniker aus ganz Deutschland beim "Sternenzauber" ihre jeweils 20 Minuten dauernden Feuerwerke zu mitreißender Filmmusik.

26.02.2008

Initiatoren des Wettbewerbes, bei dem einem der drei teilnehmenden Teams ein Geldpreis in Höhe von 4000 Euro winkt, sind Wolfgang Flammersfeld und Gerhard Göllner. Beide kennen sich bereits seit Jahrzehnten und veranstalten unter anderem erfolgreich das Winterleuchten im Westfalenpark. Komplettiert wird das Organisations-Team von Pyro-Experte René Osterhage. Letzterer verspricht für "Sternenzauber" einiges. "Bei uns werden keine Kirmes-Feuerwerker antreten. Wir wollen ausgefallene Ideen. Qualität. Den Leuten soll etwas geboten werden", sagt Osterhage.

Ab ca. 21 Uhr bzw. bei Einbruch der Dunkelheit sollen am 30. April drei Feuerwerker-Teams ihr Können unter Beweis stellen. Jeweils 20 Minuten haben sie dafür Zeit. Voraussetzung: Fünf Minuten muss es zu einer vorgegebenen Musik knallen. Erst danach sind eigene Lieblingsstücke erlaubt. Das Feuerwerk soll dabei möglichst synchron zur Musik gezündet werden. Nach der großen Böllerei wird eine fünfköpfige Jury, der wahrscheinlich auch Kulturdezernent Jörg Stüdemann angehört, den Sieger ermitteln.

Gerhard Göllner rechnet bei der Erstauflage von "Sternenzauber" gleich mit 10 000 Besuchern und wagt bereits einen Blick in die Zukunft: "2009 wollen wir den Feuerwerks-Wettbewerb erneut veranstalten. 2010 sogar über zwei Tage verteilt." Anlässlich von "Ruhr.2010 - Kulturhauptstadt Europas" will er dann ein internationales Turnier veranstalten.

Abgeschossen werden die bis zu sechs Kilogramm schweren Feuerwerkskörper übrigens an vier unterschiedlichen Stellen. Kleinere auf und vor der Seebühne, die großen vom Phoenix-Gelände aus. Zur Sicherheit. cb

Tickets (8 Euro) für "Sternenzauber" gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen. www.sternenzauber.info

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