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Casino-Prozess: Anklägerin beantragt knapp sieben Jahre Haft

DORTMUND Im Prozess um eine lebensgefährliche Messerattacke vor der Spielbank Hohensyburg hat die Staatsanwaltschaft am Mittwoch sechs Jahre und acht Monate Haft beantragt.

27.02.2008
Casino-Prozess: Anklägerin beantragt knapp sieben Jahre Haft

Versuchter Mord im Spielcasino Hohensyburg?

Der 37-jährige Angeklagte hatte im Juli 2007 einen Casino-Besucher (76) aus Castrop-Rauxel überfallen, der zuvor mehrere tausend Euro gewonnen hatte. Der Rentner erlitt Verletzungen an Hals und Lunge. Beute hat der Angeklagte allerdings nicht gemacht. Er flüchtete, bevor er den Zocker gründlich durchsuchen konnte.

Staatsanwältin Barbara Kunze wertet die Bluttat als versuchten Mord. Sie hielt dem Angeklagten allerdings zugute, dass er zur Tatzeit aufgrund von Depressionen vermindert schuldfähig war und sich außerdem in einer finanziellen Notlage befand. Das Urteil soll noch am Mittwoch gesprochen werden.

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