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CDU will den Daumen draufhalten

26.02.2008

Brackel 15 000 Euro hat die Bezirksvertretung Brackel jährlich zur Unterstützung für lokale Vereins- und Kulturprojekte zur Verfügung. Wertvolles Geld, mit dem kein Schindluder getrieben werden sollte. Die CDU will - nach den Skandalen im Dortmunder Rathaus - künftig ein noch besseres Auge auf die Finanzen haben.

"Bislang haben örtliche Antragsteller Gelder von der BV mit Mehrheitsbeschluss erhalten, die sie aufgrund einer eigenen Kostenaufstellung aufführten. Zukünftig sollen diese Summen erst dann ausgezahlt werden, wenn originale Kostenvoranschläge von Dritten oder die Rechnungen mit den tatsächlich und nicht nur wohlwollend geschätzten Zahlen vorliegen", fordert Fraktionsvorsitzender Christian Barrenbrügge (Foto).

Um den Verwaltungsaufwand nicht zu groß werden zu lassen, soll eine Bagatellgrenze von 500 Euro eingerichtet werden, um Zuschüsse unkompliziert gewähren zu können, die für die Anerkennung bestimmter gesellschaftlicher Aufgaben stehen. Ansonsten müsse jedoch auf öffentliches allgemeines Finanzgut noch besser aufgepasst werden, fordert Barrenbrügge und kündigt für die nächste BV-Sitzung einen Antrag zur Verschärfung der Auszahlungsmodalitäten an. Ziel sei, für die korrekte Verwendung der Staatsgelder noch mehr Sorge zu tragen.

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