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Die Erleuchtung einer Kirche

12.02.2008

Die Erleuchtung einer Kirche

<p>Ehepaar Laker mit dem neuen Programm. Neuffer</p>

Ein Meer aus Lichtern weist den Weg vom Dortmunder "U" unter der illuminierten Unterführung hindurch bis in die Nordstadt und lässt die Pauluskirche an der Schützenstraße leuchten. So zumindest sieht sie aus, die Vision der Pfarrer Friedrich und Sandra Laker, von der ein Teil schon bald verwirklicht wird. Wie schon andere Gebäude der Nordstadt dank des Projekts "Nordlichter" hell erstrahlen, soll nun nach langem Warten endlich auch die Pauluskirche ins rechte Licht gerückt werden.

Der international renommierte Dortmunder Lichtarchitekt Karsten Winkels, der schon viele Design-Preise bekommen hat, soll nach und nach die 40 000 teuren "Highlights" an der Kirche setzen. Dank eines Sponsors, einer Düsseldorfer Bank, kann es schon bald losgehen: Am 25. 2. will die Lydia-Gemeinde die Erleuchtung ihrer Kirche feiern.

"Die Lichter an der Kirche sind ein äußeres Zeichen für die Arbeit, die in der Kirche stattfindet und sie als Kulturkirche ausmacht", sagt Friedrich Laker. Gemeinsam mit anderen Kulturschaffenden in der Nordstadt ist die Pauluskirche Mitbegründerin des Netzwerkes "KulturMeile Nordstadt", das sich als Lobby der Stadtteilkultur versteht. In der Pauluskirche gibt es schon lange mehr als nur Gottesdienst: Regelmäßig finden Klassik-, Jazz- oder Independent-Konzerte statt, ab und zu wird der Altarraum gar zur Theaterbühne, etwa fürs Migranten-Theater. "Die Location ist einzigartig, die Raumakustik unglaublich", schwärmt Martin Juhls, einer der beteiligten Musiker im Kulturprogramm.

Dabei ist Kulturarbeit für Laker nicht nur Selbstzweck, sondern auch Mittel - vor allem für Integration und interreligiöse Zusammenarbeit. neu www.pauluskircheundkultur.de

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