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Die Frauen-Biografin

Als Biografin starker Frauen hat sie sich einen Namen gemacht: Marianne Brentzel, 64, schrieb schon über "Nesthäkchen"-Autorin Else Ury oder DDR-Politikerin Hilde Benjamin. In ihrem neuen Buch "Ich habe mich geirrt. Was soll's" zeichnet sie das Leben der Margherita Sarfatti nach.

21.02.2008

Die Frauen-Biografin

Marianne Brentzel bekommt den Literaturpreis Ruhram neuen Buch.

Sie war die "rote Jungfrau" im Italien des beginnenden Faschismus, eine glühende Sozialistin, mächtige Kunstkritikerin, ein Medienstar. Einstein spielte für sie Geige, Roosevelt lud sie ins Weiße Haus. Sie wurde die Geliebte Mussolinis, lehrte und beriet den "Duce" - bis sie sich enttäuscht, nicht aber reuevoll vom Faschismus abwandte.

Vier Jahre lang begab sich Marianne Brentzel mit ihrer Ko-Autorin Uta Ruscher (42) auf die Spuren dieser widersprüchlichen Frau, lernte gar Italienisch. Es wäre die erste Biografie über die 1880 geborene Jüdin gewesen, doch noch während der Recherche erschien eine weitere Biografie. Der Verlag stoppte das Projekt, doch die Autorinnen schrieben weiter - und fanden den Atrium Verlag. "Wir haben einen anderen Zugang, erzählen ihre Geschichte bis zu ihrem Tod als einsame Frau in Italien", sagt die Autorin.

Eine neue Biografie ist noch nicht in Arbeit, aber "in meinem Kopf rumpelt's schon", sagt Brentzel: Diesmal denkt die 64-Jährige über eine Autobiografie nach. Immerhin studierte sie in den 1968ern in Berlin ... pin

Buchvorstellung am Montag (25.2.), 19.30 Uhr vor: Studio B, Königswall 18, Eintritt: 3

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