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Dortmunds grüner Schatz

SPD will einen Natur- und Erlebnispark etablieren

19.05.2007

Die Wälder und Wiesen zwischen der Schwerter Stadtgrenze und Castrop-Rauxel sollen auf Dortmunder Gebiet zu einem Natur- und Erlebnispark verbunden werden. Auf dem Schultenhof in Renninghausen stellten der SPD-Landtagsabgeordnete Gerd Bollermann und die SPD-Stadtbezirksvorsitzenden Peter Pfeiffer (Hörde) und Norbert Schilff (Hombruch) gestern eine grüne Initiative vor. «Ein Urlaub in Dortmund ist eine echte Alternative zum Urlaub im Sauerland», sagte Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer mit Blick auf die Karte, auf der sich das Grün wie ein roter Faden durch den Süden und den Westen der Stadt zieht. Erkunden sollen Dortmunder und Städtetouristen den Natur- und Erlebnispark als Spaziergänger und Wanderer oder als Radfahrer. Die DSW21-Route 440, die zwischen dem Flughafen und Lütgendortmund pendelt, ist die bereits vorhandene Nahverkehrsachse, die das Fußvolk ökologisch sauber zu den Einstiegspunkten des Natur- und Erlebnisparks bringt. Entstanden ist die Idee auf der Phoenix-West-Fläche, wo die Hälfte des Areals bereits für die Natur reserviert ist. «Ohne große Kosten», so Gerd Bollermann, könnten die Grünflächen vernetzt werden. Über Berghofen, Hörde, Hombruch, Oespel und Kley, Lütgendortmund und der Zeche Zollern in Bodelschwingh würden den Wanderern die verschiedenen Landschaftstypen erklärt. Wichtige Stationen sind die Kleingärten im Süden und Westen der Stadt: Wie die Berghütten in den Alpen sind sie mit ihrer Gastronomie die Zwischenstationen für eine Rast. «Das gibt es sonst in keiner Stadt», freut sich Gerd Bollermann auf ein Novum. Die Wälder, Wiesen und von der Natur zurück eroberten Flächen bezeichnete Norbert Schilff als den «grünen Schatz» Dortmunds. Die SPD-Politiker wollen den Natur- und Erlebnispark auch als Nachfolger der einst erfolgreichen 49-Prozent-Wanderung etablieren. ban

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