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ECE-Pläne müssen warten

11.02.2008

Das Thier-Projekt muss in eine weitere Warte-Runde. Denn wider Erwarten wird die Verwaltung in dieser Woche noch keine abgestimmte Verwaltungsvorlage zur Einleitung des Bebauungsplan-Verfahrens präsentieren.

Hintergrund sind die Bedenken der Grünen, die gestern in der Koalitionsrunde mit SPD und Verwaltungsspitze aus ihrer Anti-Haltung gegen das 240 Millionen-Projekt keinen Hehl machten.

"Es gibt in der Politik noch Klärungsbedarf", begründete Stadtdirektor Ullrich Sierau auf RN-Anfrage das Scheitern des ursprünglichen Fahrplans. Danach sollten die Projektentwickler von ECE nach Verabschiedung der Verwaltungsvorlage am Mittwoch Gelegenheit bekommen, ihre Planung den Fraktionen vorzustellen. Das ist ebenso erledigt, wie das Vorhaben, in der Ratssitzung am 13. März den Aufstellungsbeschluss für den nötigen Bebauungsplan zu fassen.

Hauptstreitpunkt ist noch immer die Größenordnung der Handelsfläche auf dem früheren Brauer-Areal zwischen Hellweg und Hoher Wall. 32 500 plus 5500 Quadratmeter im Berlet-Haus hatten die Entwickler von ECE ursprünglich geplant. Die SPD will sich aber nur auf eine Zahl unter 30 000 Quadratmeter für neuen Handel einlassen (wir berichteten) - wozu ECE zuletzt durchaus Kompromissbereitschaft signalisierte. Die Grünen wollen allerdings nicht mehr als 20 000 Quadratmeter.

Dabei hatten die Entwickler zuletzt sogar Bereitschaft erkennen lassen, wie von den Grünen gewünscht, Wohnflächen in die Gesamtplanung zu integrieren und auch den Anteil an Unterhaltungsangeboten zu vergrößern.

Von ECE gab es gestern keine Stellungnahme. Man wolle intern über das weitere Vorgehen beraten. Oli

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