Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Ein Wetter zum Krankwerden

Gestern war's sonnig, aber seit Wochen fühlt sich der Himmel eher an wie Beton über unseren Köpfen.

03.02.2008

Ein Wetter zum Krankwerden

<p>Der Wind zeichnete am vorletzten Wochenende in Dortmund ein Wellenmuster auf eine große Wasserpfütze auf einem Feld. An diesem Wochenende war's dafür plötzlich eiskalt. Foto dpa</p>

Dauerregen, gepaart mit zweistelligen Temperaturen in einem Winter, der keiner ist, dann plötzlich ein Temperaturrutsch von acht Grad, gleich gefolgt von der nächsten Warmfront - ein Wetter zum Weglaufen. Was tun?

"Besonders ältere Menschen reagieren sensibel auf nasskaltes Klima oder rasche Wetterwechsel", weiß Kristian Reissig (Foto), Sprecher der Apotheken. Er erklärt: "Ein Hoch wirkt sich eher günstig aus. Es steigert niedrigen Blutdruck, verringert das Risiko für akute Herzerkrankungen, auch Unfälle werden seltener. Ein Tief hingegen kann Kopfschmerzen verursachen und Lungenerkrankungen verschlimmern." Nähert sich ein Tief, könne dies Migräne und Schlaflosigkeit zur Folge haben oder Entzündungen fördern. Reissig: "Bei einem abziehenden Tief melden sich die rheumatischen Gelenke, und Depressionen treten auf. Nachgewiesen ist ein Anstieg der Kopfschmerz-Häufigkeit bei wechselnden Wetterlagen oder Föhn."

Nach einem Herzinfarkt steige die Empfindlichkeit für hohe Temperaturen, starke Bewölkung und hohe Luftfeuchtigkeit. Wetterfühligkeit könne auch ein Symptom für andere Krankheiten sein. Niedriger Blutdruck mache die Betroffenen empfindlicher für schwankende Temperaturen und sorge für Abgeschlagenheit. Dagegen würden Sport, salzreiche Ernährung und Medikamente helfen. Sauna und Wechselduschen vertrieben die Müdigkeit, Training bessere die Abgeschlagenheit. Bei Gelenkbeschwerden mal Heilpflanzen wie Brennesselkraut oder Teufelskralle testen.

Ein Wetter zum Krankwerden

Der Dortmunder Apotheken-Sprecher Kristian Reissig.

Lesen Sie jetzt