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Eine Achse für Natur und Erlebnisbereiche

Rad- und Wanderweg geplant

31.05.2007

Im Westen Dr. Gerd Bollermann Was als eine Idee für den Dortmunder Süden geboren wurde, soll nun auch die Reize des Westens offenbaren: «Der Natur- und Erlebnispark Süd» von Schwerte bis nach Castrop-Rauxel. «Gedacht ist an eine Vernetzung vieler Natur- und Erlebnisbereiche durch Rad- und Wanderwege», berichtet der Vater des Gedanken, der SPD-Landtagsabgeordnete (Foto). Er räumt allerdings ein, dass die Vision einer solchen Vernetzung im Dortmunder Westen ungleich schwieriger ist, als im Süden. So bedarf es schon allein einer gewissen Fantasie, wenn man sich einen attraktiven Weg für Radler und Wanderer vom Oespeler Dorney zum Wasserschloss Dellwig in Lütgen-dortmund vorstellen soll. Um so wichtiger ist es nach Ansicht Bollermanns, dass neben Oberbürgermeister Dr. Gerd Langemeyer auch Vertreter von Straßen NRW, die Bezirksvorsteher und nicht zuletzt die Emschergenossenschaft für das Zukunftsprojekt gewonnen werden konnten. Denn die Emschergenossenschaft, die momentan mit Millionen-Aufwand Fluss und Nebenläufe renaturiert, sieht sich, so Bollermann, durchaus in der Lage, Bereiche freizugeben, die bislang noch hinter Zäunen liegen. Beim Herrichten verrohrter Bachläufe in naturnahe Gewässer sei es zum Beispiel ohne großen Aufwand möglich, einen Rad- und Wanderweg anzulegen und so neue Achsen zwischen den verschiedenen Bereichen des «Parks» zu schaffen. «Es wird vielleicht ein paar Jahre dauern, aber man braucht auch mal eine Vision», ist Bollermann optimistisch Der allgemeinen Bereitschaft, sich mit dieser Vision zu beschäftigen, folgt noch in diesem Jahr der nächste Schritt. Bei einem Workshop sollen die ersten konkreten Schritte verabredet, aus Ideen Planungen werden. Dass die zuständigen Beteiligten aus dem politischen Bereich dabei womöglich in einen gewissen Wettstreit treten, wer in naher Zukunft in seinen Bereichen die ersten Vernetzungen vorweisen kann, ist ein durchaus gewünschter Nebeneffekt. «Denn die Zeitspanne bis zur Realisierung des Natur- und Erlebnisparks hängt ohne Zweifel vom Engagement der örtlichen Entscheidungsträger in den Stadtbezirken mit ab. Fünf bis sechs Jahre wird es dennoch dauern», wagt Bollermann eine Prognose von der er hofft, dass sie nicht zu optimistisch ist. M. vom Büchel

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