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«Einer für alle»

Rot-Grün will Hohenbuschei-Straßen nach Borussen benennen

22.05.2007

SPD und Grüne in der Brackeler Bezirksvertretung haben für die Sitzung am 31. Mai den Antrag gestellt, diverse Straßen am Hohenbuschei nach Dortmunder Fußballern zu benennen. Sie schlagen kleine Themen-Quartiere für das gesamte Gelände vor. Und für die Zufahrt zum Trainingsplatz den Namen Adi Preißler. «Ich war bewegt und gerührt, als ich davon erfuhr», sagt der Sohn. «Das tut mir sehr gut.» Sein Vater habe sich immer mit dem BVB verbunden gefühlt, seine letzten Worte hätten dem Verein gegolten. Auch Präsident Dr. Reinhard Rauball freut sich über die Idee. Es sei schön, «diese Menschen so in Erinnerung zu behalten». Und Preißler gelte ihm als Teil fürs Ganze, als «einer für alle». Ulrich Begemann (Grüne) kommentiert: «Die 20. Baum- oder 50. Blumensiedlung wollten wir hier eben nicht haben.» Er sieht in dem Antrag eine Lösung, die alle Interessen vereine. - Auch die der CDU. Diese hatte bereits die Idee, Hohenbuschei-Straßen nach BVB-Spielern zu benennen. Begemann: «Ich denke, dass sie sich nun mit unserem Vorschlag anfreundet, zumal ihre Ideen auch berücksichtigt sind.» Auf der Liste fürs Fußballer-Quartier stehen neben Preißler auch Max Michallek, Lothar Emmerich, Heinrich Czerkus, Alfred Kelbassa, Jürgen Schütz, Erich Schanko, Reinhard Libuda, Elwin Schlebrowski, Wolfgang Peters und Helmut Schneider. Insgesamt brauchen in dem neu entstehenden Wohngebiet rund 60 Straßen einen Namen. Das sind so viele, dass auch Vertreter anderer Sportarten bequem Berücksichtigung finden. Kai Preißler freut's. Und sicher ebenso seine dreijährige Tochter Nele. «Das ist Adi Preißlers Enkelin.» Er lacht. «Merkt man sofort am Schuss.» Hilke Schwidder

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