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Familienstadt Dortmund?

Dreiwöchiges Online-Forum bietet die Chance, sich einzumischen

19.05.2007

26 Minuten dauerte es, bis die erste die Gelegenheit nutzte, ihre Meinung zu sagen. Seit gestern Mittag ist das neue Angebot abrufbar: Drei Wochen lang (bis 10.6.) sollen möglichst viele Dortmunder nicht nur hier lesen, sondern aktiv mitmischen: Ist Dortmund wirklich so familienfreundlich, wie die Politik immer sagt? Was muss passieren, damit Dortmund hier noch besser wird? Vorschläge, Kritik, Lob und konkrete Fragen, die «Macher» des Angebots sind auf alles vorbereitet und wollen gegebenenfalls auch konkrete Antworten geben. Ein Team der Uni moderiert und begleitet das Forum, unterstützt von der Dortmund-Agentur und dem Familienprojekt. «Es gibt drei Bausteine in diesem Projekt», sagt Dr. Ulrich Potthoff, Leiter der Internet-Redaktion der Dortmund-Agentur: «In der ersten Woche wollen wir erst einmal sammeln, sehen, was sind überhaupt die Themen.» In der zweiten Woche der Aktion will er sich dann mit seinem Team daran machen, entsprechend der Schwerpunktthemen weitere Diskussionsforen einzurichten. Die dritte Woche will man dann nutzen, um konkrete Vorschläge für die Politik zu erarbeiten. Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer ist von dem Projekt angetan: «Die Familienpolitik ist fester Bestandteil unserer Arbeit geworden, dies müssen wir konsequent weiter verfolgen.» Dabei können sich Dortmund-Agentur und Familienprojekt auf die Erfahrungen in anderen Städten stützen: Hamburg und München haben ähnliches getan, so Potthoff. Die Erfahrungen sind offenbar so gut, dass man dort jetzt sogar die Bürger nach Vorschlägen fragt, wie der Haushalt zu sanieren ist. Jeden Tag verfasst das Projektteam einen Ergebnisbericht, der im Netz nachzulesen sein wird. Dies soll auch «Späteinsteigern» die Möglichkeit geben, in die Diskussion einzusteigen, ohne sich erst durch eine lange Liste von Mails lesen zu müssen. Vier Mal in den drei Wochen sollen Experten Rede und Antwort stehen: Den Anfang macht am Dienstag (29.5.) Familiendezernentin Waltraud Bonekamp. Zwei Stunden lang ist sie zu erreichen. blf www.familienstadt.dortmund.de

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