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Feiern, ohne Ärger zu kriegen

18.02.2008

Feiern, ohne Ärger zu kriegen

<p>Marian Holl erreichte beim Tischtennisturnier Platz 2. Wang</p>

Husen Die Freizeit der Jugendlichen in Husen erscheint in der Zukunft rosig. Normalerweise herrscht spät abends in der Turnhalle der Hauptschule absolute Stille. Doch am Freitagabend war das anders. Die Erlebnisnacht "Sport gegen Gewalt", fand hier statt. "Wir möchten den Jugendlichen Alternativen bieten, Kontakt zu ihnen knüpfen bzw. den Kontakt halten", erzählt Klaus Scheper vom Jugendamt.

Die Husener Jugendlichen nahmen dieses Angebot mit Begeisterung an, spielten und "quatschten" bis tief in die Nacht. Außerdem hatten sie die Möglichkeit, bei einem ultimativen Freestyle-Fußballturnier mitzuspielen und sich Tipps zu den Themen Suchtprävention und sexuelle Verhütung von den Jugendkontaktbeamten zu holen.

Viele Jungen und Mädchen ab 14 nutzten die Möglichkeit, selbst Vorschläge zu machen, was in Husen verändert werden sollte und wie das Angebot von solchen oder ähnlichen Projekten ihrer Meinung nach erweitert werden kann. "Genau dieses Mitwirken der Jugendlichen ist unser Ziel", erklärte Klaus Scheper.

So gibt es Pläne für einen Jugendtreff in der Nähe des Sportplatzes, da das Interesse an solchen Einrichtungen groß ist. Der Runde Tisch, der aus Vertretern des Jugendamtes, der Politik und Sportvereine sowie anderen Institutionen zusammensetzt ist, habe sich mit diesem Projekt beschäftigt und sehe einer Lösung positiv entgegen, hieß es.

"Mit solchen Aktionen wie heute möchten wir den Jugendlichen zeigen, dass wir sie ernst nehmen und ein offenes Ohr für sie haben", meint Klaus Scheper. Finanziell unterstützt werden die Aktionen aus Projektgeldern des Jugendamtes und der Bezirksvertretung Scharnhorst.

Und wie findet der Nachwuchs das Angebot? "Es ist total gut, dass wir die Chance bekommen, ausgelassen feiern zu können, ohne dafür Ärger zu bekommen". wang

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