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Flirt-Versuch endete mit Randale

DORTMUND Der Alkohol und die Hormone ließen einen 22-Jährigen offenbar ausrasten. Weil er bei einer jungen Dame auf der Nachbar-Bowlingbahn nicht landen konnte, wurde er erst zudringlich und dann handgreiflich. Selbst die Polizei konnte ihn nicht sofort bändigen. Sie setzte Pfefferspray gegen ihn und seinen Kumpel ein. Zuvor waren aber schon zwei Beamte verletzt worden.

von Von Jörg Heckenkamp

, 25.02.2008
Flirt-Versuch endete mit Randale

Acht Computernutzern droht eine Anklage.

Samstagnacht gegen 0.30 Uhr wurden Polizeibeamte ins Bowlingcenter an der Kampstraße gerufen. Es hatte zu dieser Zeit einen massiven Streit gegeben, der von einem 22-jährigen Dortmunder ausging. Der hatte kurz vor der Auseinandersetzung ein Auge auf eine junge Dame an einer anderen Bowlingbahn geworfen.

Seine Anbahnungsversuche mündeten schnell in einer sexuellen Belästigung der jungen Frau und er wurde zurückgewiesen. Wenig später kam der Tatverdächtige zurück, aus einer verbalen Streitigkeit wurde schnell eine körperliche. Die Zeugen, die der betroffenen Frau zur Hilfe eilten, wurden nun von dem Tatverdächtigen und einem 20-jährigen Begleiter, beide offensichtlich stark alkoholisiert, drangsaliert.

Als die ersten Polizeibeamten eintrafen und die Streithähne trennen wollten, richtete sich die Aggression der beiden Verdächtigen direkt gegen die Polizisten. Durch gezielte Tritte versuchten die 20- und 22-Jährigen, sich dem Zugriff der Beamten zu entziehen. Die konnten die Randalierer nur unter Einsatz von körperlicher Gewalt und von Pfefferspray festsetzen.

Die üblichen Beleidigungen der beiden Delinquenten bis zum Gewahrsam ertrugen die Polizeibeamten tapfer. Zwei von ihnen mussten sich wegen nicht unerheblicher Verletzungen im Krankenhaus behandeln lassen und waren anschließend nicht mehr dienstfähig.

Die beiden festgenommenen Dortmunder wurden nach erfolgter Personalienfeststellung und Ausnüchterung wieder aus dem Gewahrsam entlassen. Die Polizei ermittelt wegen Widerstandes, gefährlicher Körperverletzung, sexueller Nötigung und Beleidigung

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