Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Flughafenausbau: Neue Internet-Plattform für Befürworter und Gegner

DORTMUND Kein Thema erhitzt die Gemüter mehr als der geplante Flughafenausbau. Die Betreiber der "Startbahn Ruhrgebiet" haben jetzt im Internet eine Seite eingerichtet (www.dialog-dortmund-airport.de), auf der Befürworter und Gegner des Airports Informationen sammeln, Fragen stellen und mitreden können.

von Von Achim Roggendorf

, 14.02.2008
Flughafenausbau: Neue Internet-Plattform für Befürworter und Gegner

Flughafenchef Manfred Kossack präsentiert einen neue Plattform im Internet zu den Ausbauplänen der "Startbahn Ruhrgebiet".

"Wir haben nichts zu verstecken", sagte Flughafenchef Manfred Kossack bei der Vorstellung der neuen Plattform im World Wide Web. "Deshalb werden wir den weiteren Planungsprozess mit Offenheit und Ehrlichkeit voranbringen." Mit dem Internetportal wolle man in eine "umfassende Konsultation" mit der Öffentlichkeit eintreten.

Im Mittelpunkt: Kossacks Wunschliste, u.a. eine  längere Start- und Landebahn (2800  Meter) sowie die Ausweitung der Betriebszeiten um eine Stunde auf 23 Uhr (plus Verspätungsregelung). "Wir brauchen beides - die erweiterten Öffnungszeiten noch schneller als die verlängerte Bahn, um am Markt bestehen zu können. Das ist ein Stück Existenzsicherung für einen Flughafen, der sich zu einem wichtigen Motor für die Wirtschaft in der Region entwickelt hat", erklärte Kossack.

Gutachten werden am 5. April diskutiert  

Die in Auftrag gegebenen belastbaren Gutachten zum Ausbau des Dortmund Airport werden laut Kossack bald vorliegen. Über die Ergebnisse wird der Flughafenaufsichtsrat in seiner Sitzung am 5. April diskutieren. Zehn Tage später sollen sie der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Wer Fragen zum Thema hat, kann Kossack & Co. per E-Mail Fragen schicken. Diese werden bis zum 15. März gesammelt und ab Mitte April, wenn die Gutachten vorliegen,  beantwortet.  "Wir laden jeden ausdrücklich ein, seine Fragen an uns zu schicken."

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt