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Formen, Figuren, Fluchten

Günther Zins' Kunst kennt jeder, der schon einmal am Museum am Ostwall hochgeschaut hat: Eine Ecke des Gebäudes scheint von Edelstahl-Stäben durchbohrt zu sein.

21.02.2008

Nur eine von den vielen Objekten von Zins, die im öffentlichen Raum zu sehen sind. Doch er kann auch eine Nummer kleiner. Ab Sonntag zeigt Erich Krian in seiner Galerie "da entlang" neue Arbeiten des Künstlers, kongenial gehängt mit Zeichnungen von Hermann Josef Mispelbaum. Mit beiden Künstlern arbeitet Krian bereits seit Jahrzehnten zusammen.

Mispelbaums Zeichnungen entpuppen sich bei näherer Betrachtung als Mini-Reliefs: Der Künstler fügt seinen Arbeiten, die sich ums Thema "Mensch und Natur" drehen, kleine Schnitte zu. Neben dem Stift ist das Radiergummi für ihn wichtiges Werkzeug, mit dem er schwarze Linien in graue Schattenstriche verwandelt. Strenge Formen wie aus Konstruktionszeichnungen treffen auf organische, abstrakte Formen auf figurative: In fast jedem Bild sind einige Elemente deutlich zu erkennen, andere zu erahnen: mal eine Sonne, eine Gestalt, ein Baum.

An Zins' geometrisch gedehnten Objekte kann man sich kaum sattsehen; man nähert sich aus verschiedenen Richtungen und gewinnt eine immer neue Sicht auf die Perspektiven und Fluchten, die der Bildhauer in seinen oft mehrteiligen Objekten schafft, die zusammen wieder neue geometrische Formen ergeben. pin

Eröffnung am 24.2., 11 Uhr, Ausstellung bis 16.3. , Kaiserstraße 69

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