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Ganztag lockt mit Projekten in Kunst und Musik

07.02.2008

Wickede Elke Heymann Zum 1. August wird die Hauptschule Wickede zur offenen Ganztagsschule (RN berichteten). Darüber sprach RN-Mitarbeiter Uwe Brodersen mit Schulleiterin (Foto).

Wie werden Sie das neue Angebot aufbauen?

Heymann : Die Offene Ganztagsschule (OGS) wird es zunächst für den fünften und sechsten Jahrgang unserer Schule geben. Ein Jahr später kommen dann die Siebt- und Achtklässler hinzu. Im Jahr 2010 folgen schließlich die Jahrgänge 9 und 10. Das Angebot findet montags bis freitags jeweils bis 16 Uhr statt.

Was ist nötig für die OGS?

Heymann : Wir brauchen erst einmal geeignete Räume, vor allem ist eine Kantine für das Mittagessen ganz dringend erforderlich. Des Weiteren planen wir Freizeiträume und auch einen Ruheraum, damit sich die Schüler auch einmal zurückziehen können.

Wird ein Anbau erstellt?

Heymann : Ich würde das sehr begrüßen, doch angesichts der städtischen Finanzen denke ich, dass wir lediglich einen Umbau bekommen. Konkretes kann ich noch nicht sagen, da ich hierüber noch keine Informationen vom Schulverwaltungsamt bekommen habe. Die Planung ist auch von den Anmeldezahlen für das fünfte Schuljahr abhängig, die noch nicht vorliegen.

Mit wievielen Fünftklässlern rechnen Sie?

Heymann : Mit 60 bis 70.

Was ist denn in der Offenen Ganztagsschule inhaltlich vorgesehen?

Heymann : Neben der Hausaufgabenhilfe soll es beispielsweise künstlerische und musische Projekte geben. Dafür werden wir Kooperationsverträge mit Künstlern abschließen. Solche Projekte spielen eine große Rolle in der Berufswahlvorbereitung der Schüler. Auch sind alle unsere Lehrer voll in den Ganztag integriert. Ebenso werden wir die Wickeder Vereine und Verbände ansprechen. Für sie ist es eine gute Gelegenheit, sich zu präsentieren.

Auf wen setzen Sie noch beim Offenen Ganztag?

Heymann : Etwa auf den Rentner, der sich langweilt und Spaß daran hat, mit den Schülerinnen und Schülern im Technikraum ein Projekt durchzuführen.

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