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Garagenrock zum Filmstart

Premiere von «2 Tage in Paris» im Roxy-Kino war zugleich ein gefeiertes Konzert

19.05.2007

Garagenrock zum Filmstart

<p>Die Roughtones, die am Soundtrack für den neuen Kinofilm «2 Tage in Paris» mitgewirkt hatten, spielten zur Premiere im Roxy. Vahlensieck</p>

Szenen aus dem Roxy Kino am Donnerstag zur Premiere des Julie Delpy-Films «2 Tage in Paris». Im ausverkauften Kino wiesen bereits einige Instrumente vor der Leinwand auf das zweite Highlight des Abends hin. Die Dortmunder Band The Roughtones, die mit ihrem Song «Dead Lover» den Sound der Sixties für den Film lieferten, spielten live im Kino. Die Garagenrockband ist somit nicht nur in 50 Län-dern auf der Leinwand zu hören, sondern auch auf dem gerade veröffentlichten Soundtrack zum Kinofilm. «Wir sind hochzufrieden mit dem Filmstart und belegen nach dem ersten Tag bereits mit 15 000 Besuchern Platz 11 in den Kinocharts», so Sarah Lüke von 3L-Film, dem Verleiher, «zudem war die Premiere im Roxy ein großer Erfolg mit durchgehend positiven Reaktionen auf den Film und die Band». Delpys Film «2 Tage in Paris», bei dem sie nicht nur die weibliche Hauptrolle spielt, son-dern auch für das Drehbuch und die Regie verantwortlich ist, ist eine wortgewaltige, spontane und witzige Komödie, die bis zum Ende den Zuschauer in den Bann zieht. Wenn ein Hypochonder mit seiner hysterischen Freundin ihre Eltern in Paris besucht (die im wahren Leben tatsächlich die Eltern von Delpy sind), treffen gleich mehrere Welten auf einander. In hoher Geschwindigkeit und Dynamik, mit frechem und doch intelligentem Humor ist es nicht die typische Liebeskomödie. Beziehungsprobleme, Gesellschaftskritik, Klischees des Alltags und Gegensätze der Kulturen sind die Schlag-worte dieses sehenswerten Films. Genau so sehens- bzw. hörenswert war das Konzert der Roughtones. Unterstützt von einer Nebelwand und einer rockigen Beamershow heizten die fünf dem Publikum richtig ein. Typische Garagenrock-Sounds, die «Doors-Orgel» und eine mitreißende Bühnenshow wurde mit viel Beifall gefeiert. Interessanterweise singt Julie Delpy sogar zwei Songs des Films und steht somit in der gleiche Reihe wie die Roughtones. Somit kann man nicht nur den Film, sondern auch den Soudtrack jedem Kinogänger warm ans Herz legen. Didi Stahlschmidt www.3l-film.de

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