Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Global agieren, lokal handeln

Global agieren, lokal handeln - nach dieser Maxime betreibt die Wilo AG ihr internationales Geschäft.

11.02.2008

Global agieren, lokal handeln

<p>Wilo-Niederlassungsleiter Ercüment Yalçin (l.) führte u.a. Wirtschaftsförderer Udo Mager (4.v.l.) und Wulf-Christian Ehrich (5.v.l.), der das Referat Internationales bei der IHK leitet, durch die türkische Niederlassung von Wilo. Kiwitt</p>

Die globale Unternehmensstrategie gibt der Pumpenhersteller aus Dortmund vor. Die Marke Wilo und alle zugehörigen Produktmarken unter dem Dach von Wilo sollen Maßstäbe hinsichtlich technischer Leistung und Effizienz setzen. Dies soll unterstützt werden durch ein herausragendes Serviceangebot, egal ob in Deutschland oder den anderen rund 50 Ländern, wo der globale Spieler mittlerweile tätig ist. "Da jedes Land anders tickt", wie Prokurist Thomas Kubbe (Foto) weiß, arbeitet er in den 20 Tochtergesellschaften in Osteuropa und eben der Türkei, die er betreut, ausschließlich mit einheimischen Leuten zusammen. "Die haben einen relativ großen Entscheidungsspielraum. Wir halten zwar die Zügel, aber es ist nicht so, dass sie auf die Befehle aus Dortmund warten."

Das tut auch Ercüment Yalçin nicht, der die vor 16 Jahren in Istanbul gegründete Wilo-Niederlassung mit zurzeit 33 Mio. Umsatz leitet. 61 Mitarbeiter bauen in den blitzblanken Hallen die Teile, die aus allen Fertigungsstätten von Wilo kommen, zusammen. Zum Beispiel Druckerhöhungsanlagen, bei denen die Pumpen "made in Germany" sind. Was die Türken zu schätzen wissen. Wilo ist in Sachen Pumpen für Heizung, Wasserent- und versorgung im klassischen Gebäudetechnikgeschäft, aber auch im immer stärker werdenden kommunalen Geschäft in der Türkei Marktführer.

Anzumerken ist bei Wilo allerdings, dass erst kürzlich der Vorstand mit Produktionsverlagerungen ins Ausland drohte, sollte der Betriebsrat nicht der Umwandlung von befristeten Arbeitsverträgen in Leiharbeitsverträge zustimmen. kiwi

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt