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Gründungsfieber in der Nordstadt

27.02.2008

Gründungsfieber in der Nordstadt

<p>Gründer und Starthelfer: (v.l.) Senvic Elmaci, Mikro Jankord, Michael Fuß, Alexander Rupprecht, Vera Neurode, Till Bode und Ullrich Sierau. Roggendorf</p>

Die Nordstadt etabliert sich zunehmend als gutes Pflaster für junge Unternehmen und Existenzgründer. Das belegen die jüngsten Ansiedlungserfolge des Innovationszentrums Nordstadt (IZN). Schon 31 neue Unternehmen wurden durch das von der EU-Gemeinschaftsinitiative Urban II geförderte Projekt unterstützt. Mehr als 70 neue Arbeitsplätze sind so seit Mitte 2005 entstanden.

Erfolgsgarant sei die persönliche und intensive Betreuung in der schwierigen Startphase, erklärt IZN-Ansiedlungsexperte Till Bode. "Gerade Existenzgründer stehen vor großen Herausforderungen und bürokratischen Hürden." Das IZN vermittelt aber nicht nur Kontakte zu den wichtigen Anlaufstellen wie Behörden, Kapitalgebern und Immobilienbesitzern, sondern sorgt auch für die Einbindung in eine breite Netzwerkstruktur. Nicht von ungefähr komme ein Großteil der Gründungen (17) aus der Kreativ- und Gesundheitswirtschaft, erläutert IZN-Projektleiter Alexander Rupprecht. "In diesen Branchen haben wir sehr aktive und dynamische Netzwerke zum Erfahrungsaustausch und zur Partnersuche aufgebaut."

Ein gutes Beispiel für innovative Dienstleistungen, wie sie das IZN in der Nordstadt fördert, sind Michael Fuß und Mirko Jankord. Die jungen Juristen haben im Hafenviertel zwischen Galerien und IT-Firmen, ein Anwaltsbüro eingerichtet, bei dem nicht nur der Name - "Law Boutique" - ungewöhnlich ist.

So ist etwa Kanzleideutsch tabu. Es wird "Klartext" gesprochen. Selbst an die üblichen Bürozeiten muss sich hier niemand halten. Und am Wochenende öffnen die Anwälte ihre auf Medien-, Kunst- und IT-Recht spezialisierte Kanzlei zudem für "Workshops, Info-Veranstaltungen und Kulturevents". Hintergedanke: ein noch besserer Kontakt zur Klientel. ar

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