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Haar-Risse: Stadtwerke lassen Busse stehen

DORTMUND Kleine Ursache, große Wirkung: Die Stadtwerke ziehen aus Sicherheitsgründen ein gutes Dutzend Busse aus dem Verkehr, weil u.a. im Fußboden Haarrisse festgestellt wurden.

von Von Oliver Volmerich

, 08.02.2008
Haar-Risse: Stadtwerke lassen Busse stehen

Einer der "verdächtigen" Neoplan-Busse der Stadtwerke im Einsatz vor dem Flughafen.

Betroffen sind Busse der Firma Neoplan, die die Stadtwerke (DSW 21) zwischen 2000 und 2002 gekauft hat. Bei einem Exemplar fielen bei der Hauptuntersuchung im  Dezember Haarrisse im Fußboden auf. Und auch tragende Elemente des Fahrzeugs sind betroffen, wie die Firma MAN, die Neoplan übernommen hat, feststellte.

Die Stadtwerke reagierten prompt und nehmen nach und nach die Busse der Neoplan-Serie aus dem Verkehr, um sie in der Werkstatt unter die Lupe zu nehmen. An diesem Samstag kommen auch Experten von MAN dazu.

Die Konsequenzen: Voraussichtlich 15 der insgesamt 47 vorhandenen Neoplan-Busse fallen zumindest am Montag für den Einsatz aus. Im Linienverkehr können sie durch andere Fabrikate ersetzt werden. Eng wird es aber bei den Einsatzbussen im Schülerverkehr. Hier fallen am Morgen 26 und am Mittag 15 Fahrten aus. „Auf einige Strecken müssen wir auch die größeren Gelenkbusse durch kleinere Standardbusse ersetzen. Der gesamte Fahrzeug-Einsatzplan wurde umgestrickt“, berichtet DSW-Sprecher Bernd Winkelmann. Im Laufe der kommenden Woche erhofft man sich Erkenntnisse, wir groß die Schäden sind und wie sie behoben werden können. „Unter Umständen können die Risse ohne größere Probleme geschweißt werden“, erklärt Winkelmann.

Die Neoplan-Busse sorgen nicht zum ersten Mal für Ärger. Sie gelten als sehr reparaturanfällig. Weil sie zudem nicht mit moderner Umwelttechnik nachgerüstet werden können, wollen die Stadtwerke 20 Neoplan-Busse zurückgeben und durch neue Fahrzeuge ersetzen (wir berichteten).

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