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Hackebeil im Handgepäck

DORTMUND Wenn ein Hobbykoch auf die verschärften Kontrollen am Flughafen trifft, dann kann er was erleben - sollte er Udo Mager heißen.

von Von Bettina Kiwitt

, 11.02.2008

Der ist bekanntlich Dortmunds oberster Wirtschaftsförderer und ein leidenschaftlicher Hobbykoch. So konnte er auch nicht widerstehen, als er bei seiner letzten Chinareise an einem Geschäft für Küchenutensilien vorbeikam. Da war er allerdings schon auf dem Weg zurück zum Flughafen. Der 50-Jährige erstand noch schnell ein hochwertiges Küchenbeil und packte es ohne tieferes Nachdenken in sein Handgepäck. Auch mit wenig Phantasie begnadet kann man sich vorstellen, wie die Kontrolleure am Zoll guckten, als sie das Hackebeil aus Magers Tasche fischten. Dem fiel sein Fauxpas nun selbst wie Schuppen von den Augen.

Kein schlechter Mensch

"'Wer so offensichtlich ein Beil im Handgepäck mit sich führt, kann kein schlechter Mensch sein', müssen sich die Beamten wohl gedacht haben", meint Mager. So wurde der Wirtschaftsförderer nicht als Terrorist verhaftet, sondern durfte sein scharfes Küchenutensil noch im Koffer verstauen. kiwi

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