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IHK: Aufschwung im Ruhrgebiet

DORTMUND Der Aufschwung im Ruhrgebiet geht weiter. Er verliert aber an Fahrt. Das geht aus der Frühjahrsumfrage der fünf Industrie- und Handelskammern des Ruhrgebiets hervor, der am Mittwoch in Dortmund vorgestellt wurde.

von Von Achim Roggendorf

, 13.02.2008

Die Ruhrwirtschaft befinde sich zwar „in einer sehr robusten Verfassung“, sagte der Dortmunder IHK-Präsident Udo Dolezych. Gleichwohl sei nach mehreren Jahren der Aufwärtsbewegung der Blick nach vorne erstmals wieder getrübt. Als Grund für eine „leichte Verlangsamung der wirtschaftlichen Dynamik“ verwies Dolezych unter anderem auf die Belastungen durch die sich abkühlende Weltkonjunktur und die Folgen der weltweiten Finanzmarktkrise.

"gut"

Laut Umfrage beurteilen 44 Prozent der Unternehmen ihre Lage mit „gut“ und damit leicht besser als noch im Herbst 2007. Ihnen stehen nur elf Prozent unzufriedene Unternehmen gegenüber. Befragt wurden über 950 Unternehmen mit insgesamt mehr als 163 000 Beschäftigten.

Spielraum

21 Prozent der Firmen sähen sogar in den nächsten Monaten weiteren Spielraum für Neueinstellungen, vor allem in der Industrie. Dafür droht sowohl in der Kreditwirtschaft als auch im Hotel- und Gaststättengewerbe ein schmerzhafter Stellenabbau. Dolezych Wunsch für die Zukunft: „Zum Wohle des Wirtschaftsstandortes Deutschland sollte sich die Politik Wirtschaftsnähe und Wachstumsförderung (vielleicht sogar besser durch Nichtstun) auf die Fahne schreiben. Dies gilt auch für den Standort Ruhrgebiet“.

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