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Insel für Dortmunder Umweltzone schrumpft

DORTMUND Die Insel wird kleiner: Die Dortmunder Umweltzone soll nur noch das leicht erweiterte Gebiet der Innenstadt umfassen. So sieht zumindest die aktuelle Arbeitsgrundlage aus, über die die Landesregierung jetzt beraten hat.

von Von Oliver Volmerich

, 12.02.2008

In der Abstimmung mit Wirtschafts- und Verkehrsministerium musste NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg einer großflächigen Umweltzone für das gesamte Ruhrgebiet endgültig eine Absage erteilen. Ein später Erfolg für den Arnsberger Regierungspräsidenten Helmut Diegel. Er wurde von der Landesregierung in seiner Vorgabe bestärkt, Fahrverbote nur da zu verhängen, wo deutliche Überschreitungen der Feinstaub-Werte ermittelt sind. Deshalb hatte er schon zuvor eine städteübergreifende Umweltzone abgelehnt und eine Insellösung für Dortmund erarbeitet (wir berichteten).

Die fällt nach den neuesten Maßgaben aus Düsseldorf nun noch kleiner aus, als ursprünglich von Diegel geplant. Hörde ist nun ebenso außen vor, wie die westlichen und nördlichen Stadtteile von Dorstfeld über Huckarde bis Eving. Und auch der Hafen soll mit Rücksicht auf den Lieferverkehr nicht zur Umweltzone gehören.

Übrig bleiben im wesentlichen die Innenstadt-Bezirke. Westgrenze der neu abgesteckten Umweltzone ist die B 236 n, die als überörtliche Schnellstraße selbst aber von Fahrverboten ausgenommen sein soll. Ebenso wie die B1, die - ergänzt um das "Dreieck" zwischen Semerteich- und Märkische Straße - die Südgrenze markiert. Zudem soll es für Gewerbetreibende und Anwohner großzügige Übergangsregelungen geben.

Bei der Bezirksregierung Arnsberg wollte man die neuen Vorschläge zur Umweltzone gestern nicht kommentieren.

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