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Internationale Portraitwochen in der Nordstadt

DORTMUND Bei ihr sitzt man gerne still: Irmtraud Mair (66), Portraitmalerin aus Passion. Die Künstlerin hat nicht nur Talent im Umgang mit Pinsel und Leinwand. Ihre ruhige, umsichtige Art auf Menschen zuzugehen, hilft anderen, sich als Modell in den Mittelpunkt zu stellen. Genau dort stehen in den 8. Internationalen Portraitwochen Kinder und Jugendliche aus der Nordstadt. Menschen, denen im Alltag oftmals wenig Aufmerksamkeit zuteil wird.

von Von Steffi Tenhaven

, 11.02.2008
Internationale Portraitwochen in der Nordstadt

Pinseln im Akkord.

Noch bis Donnerstag sitzen Irmtraud Maier und fünf weitere befreundete Künstlerinnen und Kunstpädagoginnen in der Beratungsstelle des Sozialen Zentrums in der Westhoffstraße an der Staffelei und portraitieren freiwillige Modelle, darunter viele Migranten.

„Früher wurden nur wohlhabende und Mächtige portraitiert. Heute ist auch kleiner Nordstadtjunge mit Persönlichkeit ein gutes Modell“, sagt Irmtraud Mair, „Wir möchten den Kindern liebevolle Aufmerksamkeit schenken.“ Und obendrein ein Portrait nach Wahl.

Pinseln im Akkord

Die Damen zeichnen und pinseln seit Dienstag letzter Woche im Akkord. „Wir portraitieren sechs Modelle am Tag.“ Für jede Sitzung ist eine Stunde reserviert. Die Nachfrage war gewaltig. Rund 200 Personen hatten sich nach einem Presseaufruf gemeldet, darunter auch ein bekannter Buchhändler und eine Tänzerin der Dortmunder Bühnen. 70 Interessierten musste eine Absage erteilt werden.

Die Internationalen Portraitwochen, die Irmtraud Mair bereits in den 1960 Jahren aus der Taufe hob, führen Irmtraud Mair und ihre Mitstreiterinnen, die u.a. aus Italien, Kanada und Chile und China stammen immer wieder auch in ferne Länder, u.a. nach Irland. Eine Einladung nach Nordchina liegt bereits vor.

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