Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

"Irgendwo müssen die jungen Menschen doch hin"

14.02.2008

Scharnhorst Was tun gegen die Jugendlichen, die des nachts durch die Wohngebiete in Scharnhorst ziehen, randalieren und den Anwohnern den letzten Nerv rauben? Seit Monaten diskutieren Vertreter aus Politik, Verwaltung und Vereinen über die Jugendproblematik im Stadtbezirk.

Neu errichtete Jugendbuden abseits von Wohnsiedlungen sind Teil einer - von der CDU-Ortsunion unterstützten - Initiative.

Ins Leben gerufen wurde das Projekt vom Spielplatzverein Scharnhorst. Zwei Jugendtreffpunkte sind bereits im vergangenen Jahr an der Droote und am Werzenkamp errichtet worden. Ein weiterer wurde nun im Stadtteilpark Scharnhorst aufgestellt.

Eine Woche später kehrt die Stadtreinigung bereits große Mengen an Abfall zusammen - der neue Treff erfüllt offensichtlich seinen Zweck: Die Jugendlichen halten sich nun im Park statt in den Wohnsiedlungen auf.

"Hier können sie Lärm machen, so viel sie wollen. Die Anwohner bekommen davon nichts mit", meint Udo Wortmeier, CDU-Fraktionsvorsitzender, bei einer Ortsbesichtigung.

Komplett fertig ist die Jugendbude aber noch nicht. "Es müssen dringend noch Abfalleimer aufgestellt und der Boden noch mit Split abgedeckt werden", erklärt Udo Wortmeier. Die Grünflächenverwaltung sei damit beauftragt - bis zum Frühlingsanfang sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Von der Zweckmäßigkeit der neuen Treffs ist Parteikollegin Petra Nikolic überzeugt: "Man kann die Jugendlichen schließlich nicht einfach abschieben. Irgendwo müssen sie ja hin." Man solle nicht immer bloß auf die jungen Leute schimpfen, sondern ihnen stattdessen etwas anbieten, pflichtet ihr Wortmeier bei. "Mit unsere Unterstützung bewirken wir etwas."

Und Unterstützung für das Projekt war auch notwendig: Rund 20 000 Euro kostete die Errichtung der drei überdachten Buden. "Den Bau eines weiteren Treffpunktes im hinteren Teil des Parks, auf der anderen Seite der Gleiwitzstraße, würde ich sehr begrüßen", meinte die Stadtbezirksvorsitzende der Union abschließend. Wei

Lesen Sie jetzt