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Irritationen ums Abschleppen

08.02.2008

Neue Irritationen gibt es im Rathaus zur Frage, ob künftig der einzige Bewerber einer europaweiten Ausschreibung in den nächsten vier Jahren in Dortmund Falschparker abschleppen darf.

Bei ihrer Antwort auf den umfangreichen Fragenkatalog von Rot-Grün (RN berichteten) hat sich die Verwaltung auch auf die Sicht des Verbandes der Bergungs- und Abschleppunternehmen (VBA) berufen. Im ehrenamtlichen Vorstand sitzt: Ralf Widliczek - der einzige Bewerber in einer Bietergemeinschaft mit Klotzbach, der bereits seit dem Jahr 2000 den städtischen Auftrag innehat.

U.a. wird der VBA von der Verwaltung herangezogen bei der Frage, wie viele Unternehmen in NRW z.B. die hohe Anforderung von 20 Abschleppfahrzeugen erfüllen können. Nach Auskunft des VBA "sind Betriebe mit mehr als 20 Abschleppfahrzeugen in vielen Großstädten in NRW zu finden", heißt es in der Verwaltungsantwort.

Erstaunen auch bei der Politik, dass bei einer Ausschreibung im Oktober 2002 die Vertragslaufzeit nur ein Jahr betrug, nur vier Abschleppwagen gefordert wurden und im Gegensatz zur aktuellen Ausschreibung keine 3000 Abschleppvorgänge in den Vorjahren nachgewiesen werden mussten. Nach einer Beschwerde eines Mitbewerbers verschwand diese Ausschreibung wieder in der Schublade.

Es besteht noch immer Gesprächsbedarf, bevor der Rat am Donnerstag über den Zuschlag entscheiden soll. ko

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