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Jörg Wunsch: Abschied nach sechs Jahren

Kirchlinde Wenn der Gewerbeverein Kirchlinde heute (19.30 Uhr Gaststätte "Haus Böllhoff) zu Vorstandswahlen antritt, werden Vorsitzender Jörg Wunsch und sein Stellvertreter Uwe Kretschmann nicht mehr unter den Kandidaten für Führungspositionen sein.

18.02.2008

Es ist kein Abgang im Streit. Das versichert Jörg Wunsch (Foto) im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten: "Ich bin jetzt seit sechs Jahren Vorsitzenden und da denken Uwe Kretschmann und ich, dass wir jüngeren Leuten Platz machen sollten und dass frischer Wind durch den Gewerbeverein wehen soll. Es ist einfach so, dass ich mehr Öffentlichkeitsarbeit für mein Unternehmen, die Wunsch-Pflege, machen möchte. Und das ist ein zeitliches Problem." Dem Vorstand wollen Jörg Wunsch und Uwe Kretschmann als Beisitzer erhalten bleiben: "Zumindest für die nächsten beiden Jahre, damit wir den Vorstand mit Ratschlägen unterstützen können."

Es soll ein fließender Übergang werden. An dem nach Vorstellung des Vorstands Peter Burmann jr. (Bedachungen Burmann) als Wunschkandidat für das Amt des Vorsitzenden maßgeblichen Anteil haben soll. Das Feld für den neuen Vorstand sei jedenfalls bestellt, antwortet Jörg Wunsch auf eine entsprechende Frage. "Entscheidend wird sein, wie sich das neue Einkaufszentrum in Kirchlinde einfügen wird und ob eine Zusammenarbeit mit den dortigen Gewerbetreibenden möglich ist", schätzt der 39-jährige Chef der Wunsch-Pflege die Lage ein. So könne man daran denken, auf dem Gelände des Einkaufszentrums, das derzeit an der Frohlinder Straße entsteht, einen Bauernmarkt oder Ähnliches durchzuführen. "Aber diese Aufgabe obliegt dann dem neuen Vorstand", sagt Wunsch.

Sorgen um Kirchlinde macht sich der langjährige Chef des Gewerbevereins aber nicht. Kirchlinde in zehn Jahren? Auf diese Frage hin geht Jörg Wunsch in die Offensive: "Kirchlinde wird ein blühender Vorort sein. Wir haben doch alles, was den Ort für die Bewohner attraktiv macht: eine gute Verkehrsanbindung, ausreichende Versorgung auf dem Schulsektor, demnächst eine noch bessere Infrastruktur in der Nahversorgung und eine attraktive Lage mit vielen Wanderwegen und vielen Naherholungszielen, wie zum Beispiel den Revierpark." Bre

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