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Jung und Alt knüpfen Band der Freundschaft

28.02.2008

Neuasseln Das Auseinanderleben der Familien und die Vereinsamung der Alten ist ein häufig diskutiertes Problem. Dass alte Menschen und Kinder durchaus in Einklang und mit viel Spaß und Freude Zeit miteinander verbringen und dabei sogar voneinander profitieren können, beweist das Kinderspielhaus Phoenix in Nueasseln mit einer neuen Initiative.

Seit Dezember 2007 finden regelmäßige Treffen zwischen einer festen Gruppe von sechs Kindern im Alter von vier Jahren und dem Seniorenheim am Penningskamp in Hörde statt. "Jeweils ein Kind und ein älterer Mensch beschäftigen sich an diesem Tag miteinander", erklärt die Leiterin der Kita, Christine Ries.

Vorsicht weicht

"Gemeinsames Singen und Malen soll die Generationen einander näher bringen." Und das scheint zu funktionieren: Mit nicht mehr ganz so viel Vorsicht und Zurückhaltung wie in den ersten Treffen gehen die Kinder auf die teilweise sehr in sich gekehrten Senioren zu. "Man merkt, dass sich langsam ein zartes Band der Freundschaft entwickelt", freut sich Christine Ries.

Die Kinder helfen den Senioren sogar zum Beispiel beim Halten des Pinsels. So entwickeln sie immer mehr Verständnis für die Probleme der Alten - mangelnde Beweglichkeit oder Schwerhörigkeit sind im Umgang kaum noch ein Hindernis.

Nach und nach gewöhnen sich die Sprösslinge an die ungewohnte Atmosphäre im Altenheim. "Zeigen, wie alte Menschen heutzutage leben, und Berührungsängste auf beiden Seiten abbauen, sind unsere Beweggründe".

Spontaneität steckt an

Und auch die Senioren profitieren von den jungen Besuchern: Viele sind verschlossen. Durch die Spontaneität und Unbedarftheit der Kleinen sollen sie sich mehr und mehr öffnen und von der lebhaften Atmosphäre anstecken lassen, so die Kita-Leiterin. Die Initiative könnte eine Lösung für viele Probleme des modernen Lebens sein. Und vielleicht wird bei vermehrter Umsetzung bald niemand mehr von einem Generationenkonflikt reden. Wei

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