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Kampf gegen Ratten

DORTMUND Mindestens so viele Ratten wie jeweils Einwohner leben in unseren Städten. In Dortmund geht man schon von 800.000 bis 1 Million Ratten aus. Der Mensch züchtet die Seuche selbst heran, indem er Abfälle ins Klo kippt. Oder Unrat auf seinem Grundstück hortet. Die nächste flächendeckende Bekämpfungsaktion steht unmittelbar bevor.

von Von Ulrike Böhm-Heffels

, 03.02.2008
Kampf gegen Ratten

Ratten müssen regelmäßig bekämpft werden, weil sie auch Krankheiten übertragen können.

Jetzt ruft das Ordnungsamt wieder alle Grundstückseigentümer auf, sich an einer gemeinsamen, möglichst flächendeckenden Rattenbekämpfung zu beteiligen: Sie läuft vom 11. bis 29. Februar. Ratten sind dämmerungs- und nachtaktive Tiere mit überaus großer Anpassungsfähigkeit. Sie besiedeln alle Lebensräume und halten sich bevorzugt in der Nähe des Menschen auf. Da sie sich sehr schnell vermehren, erhebliche wirtschaftliche Schäden anrichten und auch Krankheiten übertragen, muss der Befall in Grenzen gehalten werden. Zur Bekämpfung der Ratten sind Grundstückseigentümer oder sonstige Grundstücksberechtigte gesetzlich verpflichtet.

Alle müssen mitmachen

Eine Bekämpfung macht nur dann Sinn, wenn alle, die auf ihren Grundstücken Ratten festgestellt haben oder vermuten, mitmachen. Dabei bleibt es jedem selbst überlassen, sich mit Rattenbekämpfungsmitteln zu versorgen oder einen Schädlingsbekämpfer zu beauftragen. Die Stadt bekämpft Ratten auf Privatgrundstücken seit Schließung der Städtischen Desinfektionsanstalt im Jahre 1987 nicht mehr.

Wichtige Tipps:

Soweit die Bekämpfung mit Gift erfolgt, sind unbedingt Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, z. B. Warnhinweise, die in Wohngebieten mit hohem Ausländeranteil mehrsprachig sein sollten. Kostenlos gibt‘s die Schilder im Ordnungsamt: Hoher Wall 15, Zimmer 213. Um keinesfalls Kinder zu gefährden, sollte auf Spielplätzen und in deren näherer Umgebung generell auf das Auslegen von Rattengift verzichtet werden. Haustiere während der Aktion besonders beaufsichtigen. Vor dem Gifteinsatz klären, ob Igel oder andere geschützte Wildtiere gefährdet werden könnten. In diesen Fällen sollten die Giftköder-Behältnisse so aufgestellt werden, dass sie nicht für zu schützende Arten erreichbar sind. Nähere Infos unter Tel. 17 55 55 und beim Ordnungsamt, 50-2 88 88 oder 50-2 63 79.

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