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Kindergärten brauchen neue Geldspritze

Finanznot der Kirchen weiter gewachsen

23.05.2007

Denn die Finanznot bei evangelischer und katholischer Kirche ist weiter gewachsen. «Für das kommende Kindergartenjahr 2007/2008 mussten wir gegenüber der Stadt einen Finanzierungsbedarf des vollen Trägeranteils für 76 Gruppen anmelden - 26 Gruppen mehr als im jetzigen Kindergartenjahr», bilanzierte der Vorstandsvorsitzende der Vereinigten Evangelischen Kirchenkreise (VKK), Hartmut Anders-Hoepgen. «Das heißt, dass wir etwa die Hälfte unserer Gruppen nicht mehr aus eigenen Mitteln finanzieren können», ergänzt VKK-Verwaltungschef Kurt Drees. Der Zuschussbedarf für das nächste Kindergartenjahr macht damit summa summarum fast 1,4 Mio. Euro allein für die evangelische Seite aus. Dazu kommen die katholischen Einrichtungen. Auch hier ist der Bedarf gewachsen. Statt wie zuletzt für 33 sieht Elmar Hoffmann als Geschäftsführer des Katholischen Gemeindeverbandes Finanzierungsbedarf für rund 40 Einrichtungen. Die Hoffnung richtet sich allerdings nicht nur auf die Stadt, sondern auch auf das Land. Das hat kurzfristig ein einmaliges «Programm zur Förderung finanziell Not leidender kirchlicher Träger» ins Leben gerufen. Wobei noch offen ist, ob und in welchem Umfang die kirchlichen Gruppen in Dortmund damit gerettet werden können. 870 000 Euro sind von der evangelischen Kirche beantragt. Mit einer Entscheidung wird nicht vor Juli gerechnet. In jedem Falle werde man dann mit der Stadt weitere Gespräche führen, um eine eventuell noch immer vorhandene Finanzierungslücke zu schließen, kündigte Drees an. Er zeigt sich aber optimistisch, dass eine Lösung gefunden wird. Denn nicht zuletzt ist die Stadt in der Pflicht, weil sie den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz garantieren muss. Und dazu ist weiterhin jede Kindergarten-Gruppe nötig. Oli Seiten 2 und 6

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