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Kistenweise Spenden

Junge Union und die CDU sammelten Lebensmittel für die Dortmunder Tafel

21.05.2007

Kistenweise Spenden

<p>Volle Einkaufswagen für die Dortmunder Tafel: Bei der Spendenaktion der CDU und der Jugen Union in Eving kamen viele Lebensmittel für Bedürftige zusammen. Lindert</p>

Mit Vertretern der CDU-Ortsunion und der Jungen Union hatte sich Gisela Feierabend von der Dortmunder Tafel vor dem Evinger Einkaufsmarkt positioniert, um Lebensmittel für Bedürftige zu sammeln. Und das funktionierte. Ein Artikel nach dem anderen wanderte in die Tafel-Einkaufswagen. «Man merkt, dass es keinem weh tut, ein Teil aus seiner Einkaufstasche wieder abzugeben», freute sich Gisela Feierabend. Dem Motto der Tafel - «Lebensmittel für Bedürftige» - wolle man zwar treu bleiben, sei aber genauso auf Geldspenden der Bürger angewiesen. «Unsere Autos, mit denen wir täglich Lebensmittel abholen, brauchen schließlich auch Benzin», so die Ehrenamtliche weiter. Außerdem die Dortmunder Tafel immer wieder neue Helfer, die bei Sammelaktionen mitwirken. Die Idee zur Spende vor dem Neukauf kam von der Jungen Union. «Wir haben so eine Aktion zum ersten Mal vor zwei Jahren ins Leben gerufen und aufgrund der guten Resonanz machen wir das nun öfter», erklärte dessen Kreisvorsitzender Steffen Kanetz. Ein positiver Effekt der Spendensammlung vor Ort sei laut Feierabend der direkte Kontakt zu den Bürgern. «Wenn man sich gegenüber steht, dann kann man schlechter nein sagen», schmunzelte sie. Sinn und Zweck sei allerdings in erster Linie die Kommunikation mit den Bürgern. Diese konnten sich auch über die Arbeit der Dortmunder Tafel informieren. So wurde auch das Vorurteil aus der Welt geschafft, die Bedürftigen würden nur mit abgelaufenen Nahrungsmitteln versorgt. «Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Es handelt sich bei den Lebensmitteln teilweise um falsch etikettierte Waren, aber verdorben sind die auf keinen Fall», stellte Feierabend fest. Besonders haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Reis oder Konserven sind gefragt, da diese länger gelagert werden können. Die Sammler freuten sich über die Lebensmittel und die Bürger über ihre neu gewonnenen Erkenntnisse und die etwas leichter gewordene Einkaufstasche. FeP

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