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Klinikzentrum Nord: Schlaflabor eröffnet

DORTMUND Chronische Schlafstörungen betreffen zehn bis 20 Prozent der Bevölkerung. Bis zu fünf Prozent der Erwachsenen leiden zudem an wiederholten Atemstillständen und Sauerstoffmangel im Schlaf. Im neuen Schlaflabor im Klinikzentrum Nord an der Münsterstraße kann ihnen geholfen werden.

von Von Ulrike Böhm-Heffels

, 29.02.2008

Dr. Johannes Gurk, Dr. Ronald Doeper und Dr. Thomas Schröter behandeln hier stationär Menschen mit schlafmedizinischen Problemen. Das neue Labor ist schon die dritte Einrichtung dieser Art in Dortmund. Lange Wartezeiten von bis zu sechs Monaten machten ein weiteres Labor erforderlich, in dem bald bis zu zwölf Patienten ruhen können. Schon jetzt liegen Voranmeldungen bis Ende März vor.

Vor allem übergewichtige Männer im mittleren Alter sind oft von Schlafapnoe betroffen. Schlafapnoe kann Auslöser für Bluthochdruck, Herzerkrankungen und sogar Schlaganfall sein. Typische Anzeichen sind lautes und unregelmäßiges nächtliches Schnarchen, Atemaussetzer, Abgeschlagenheit schon am Morgen, Kopfschmerzen und eine deutliche Tagesmüdigkeit.

Im neuen Labor wird das Schlafverhalten gründlich vermessen. Leichtere Formen lassen sich mit besserer Schlaghygiene behandeln, ab einem bestimmten Schweregrad hilft nur die Überdrucktherapie mit Atemmaske. Und Abnehmen.

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