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Licht und Klang im Park

Wenn die selbst ernannte "Stadt der Parks" zum Teil der Kulturhauptstadt wird, passt das gut zusammen - findet Kulturdezernent Jörg Stüdemann. Und will deshalb das Park-Festival "Transindustriale" aus der Taufe heben.

05.02.2008

Licht und Klang im Park

<p>Der Phoenix-Park - hier eine Vision der Planer - soll im Mittelpunkt des Festivals stehen.</p>

An einem Wochenende im Jahr 2010 soll es mit Kunst und Kultur einen Bogen zwischen den verschiedenen Dortmunder Parks schlagen und deren industrielle Vergangenheit in den Blickpunkt rücken. Der Antrag zur Aufnahme in das Programm der Kulturhauptstadt Ruhr ist gestellt.

Im Mittelpunkt steht der Phoenix-Park, der im Laufe des Jahres auf dem Gelände des früheren Hochofenwerks am Rande von Hörde eröffnet wird. "Er soll mit Licht und Ton inszeniert werden", wünscht sich der Projektleiter der Initiative Dortmund-Parks, Johannes Blume.

Vorbild ist das "Licht-Klang-Festival" TransNaturale am Bärwalder See, einem alten Braunkohle-Revier in Sachsen, das in diesem Jahr bereits zum vierten Mal stattfindet. Und dessen Konzept auch gut in die alte Dortmunder Industriekulturlandschaft passt, wie Kulturdezernent Jörg Stüdemann feststellt. "Wir wollen damit vor allem die historischen Qualitäten unserer Parks herausstellen", betont er. Dazu gehört der noch junge Phoenix-Park am Rande der alten Hochöfen genauso wie der benachbarte Rombergpark, Fredenbaum- und Hoeschpark im Norden, das neue grüne Band der Emscher, die Volksparks in den Stadtteilen oder der Hansemann-Park auf dem alten Zechengelände in Mengede.

Busse könnten zum Festival wie bei der Museumsnacht zwischen den Schauplätzen touren, erklärt Blume. Die Parks sollen dabei mit Kunst, Literatur und Musik unterschiedlicher Richtungen bespielt werden - von westfälisch-historisch im Rombergpark bis multikulturell im Fredenbaum. Auch an eine "Park-Symphonie" ist laut Bewerbungsschrift gedacht.

"Wie umfangreich das Programm ausfällt, hängt von der Unterstützung ab, die wir bekommen", betont Blume. Gefragt sind nicht nur Sponsoren, sondern auch Ehrenamtliche, die sich vor allem in den Stadtteilen engagieren. Zunächst wartet man aber gespannt auf die Entscheidung der Kulturhauptstadt-Planer über die Bewerbung. "Sie soll im März fallen", erklärt Blume. Den Titel "Trans industriale" hat sich die Stadt vorsorglich schon mal schützen lassen. Oli

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