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Loveparade macht B1 zum "Highway to love"

DORTMUND Die B1 wird zum "Highway to Love" - und liefert so gleich das Motto zum Technospektakel Loveparade 2008. Das steigt am 19. Juli in Dortmund und legt dabei eine der wichtigsten Verkehrsadern Europas lahm.

von Von Oliver Volmerich

, 18.02.2008
Loveparade macht B1 zum "Highway to love"

1,2 Millionen Raver kamen zur Loveparade in Essen. Noch mehr sollen es in diesem Jahr in Dortmund werden.

Wo genau der Umzug stattfinden wird, ist noch offen. Wahrscheinlich wird es auf der B1 zwischen Märkischer Straße und Schnettkerbrücke sein. Fest steht: Die große Abschluss-Party, zu der mehr als 1,2 Mio. Gäste erwartet werden, findet auf der B1 und den Parkplätzen vor den Westfalenhallen statt. 

Zur Erinnerung: Ursprünglich sollte die Strecke der Loveparade über Teile des Walls bis zum Dortmunder U verlaufen. Am U-Turm sollte dann die große Abschlussparty steigen. Doch die Erfahrungen aus Essen, wo im vergangenen Jahr die erste Loveparade im Ruhrgebiet stattfand, sprachen dagegen. Mit weit mehr als 1 Mio. Teilnehmern war der Andrang dort so groß, dass es am U zu eng geworden wäre.    

Vor allem mussten die Organisatoren von einer Wegstrecke entlang des Hauptbahnhofs, der sich in Essen als Nadelöhr erwiesen hatte, im wahrsten Sinne des Wortes Abstand nehmen. Nicht zuletzt spielte auch der Umstand eine Rolle, dass der U-Turm  und seine unmittelbare Umgebung im Sommer eine Großbaustelle sein sollen. Denn Ende April beginnt der Umbau der Kreuzung Westentor.

Geprüft wurden auch die Standorte Westfalenhütte, Phoenix-West und die Parkplätze am Remydamm. Doch am Ende setzte sich die Lieblingsidee der Stadt durch - die B1. "Das hat Riesen-Symbolwert, denn die B1 ist die Lebensader des Ruhrgebiets und Kult bei uns", schwärmte Stadtdirektor Ullrich Sierau als Loveparade-Beauftragter der Stadt. "Das ist die erste musikalische Großveranstaltung auf einer Autobahn", ist auch Loveparade-Geschäftsführer Rainer Schaller ebenfalls von der Ortswahl begeistert.

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