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"Meister wandert nicht ab"

Für die Handwerksmeister fand ihr Präsident am Samstag bei der Meisterfeier im Konzerthaus viele lobende Worte.

24.02.2008

"Meister wandert nicht ab"

<p>Den Bestmeistern gratulierten der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dortmund, Klaus Yongden Tillmann (l.), NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben (3.v.l.), Handwerkskammerpräsident Otto Kentzler (r.) und Oberbürgermeister Dr. Gerd Langemeyer (2.v.r.). Reminghorst</p>

"Es sind vor allem die Handwerksmeister, die Verantwortung übernehmen und Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region schaffen. Die nicht abwandern ins Ausland. Die sich kümmern. Um den Betrieb. Um die Mitarbeiter. Um die Belange der Gesellschaft." Das unterstrich Otto Kentzler, Präsident der Handwerkskammer (HWK) Dortmund und zugleich des Zentralverbands des Deutschen Handwerk. Denn das Unternehmerbild in der Öffentlichkeit gefällt ihm im Moment angesichts der jüngsten Nachrichten überhaupt nicht.

Bei der Meisterfeier standen aber letztlich die 436 neuen Meisterinnen und Meister, die im letzten Jahr mit Erfolg bei der HWK die Prüfung für die Königsklasse im Handwerk abgelegt haben, im Mittelpunkt. 67 von ihnen kommen aus Dortmund. Insgesamt bestanden 83,4% der insgesamt 523 Geprüften die Meisterprüfung.

"Der Meisterbrief ist und bleibt das Aushängeschild für Kompetenz und Qualität im Handwerk. Er ist das Gütesiegel, auf dem das Vertrauen der Kunden in das deutsche Handwerk beruht", so der Handwerkspräsident. Wer den Meisterbrief in der Tasche habe und auch danach sein Know-how immer wieder auf den neusten Stand bringe, der sei seinen Konkurrenten einen Riesenschritt voraus. Denn die Meisterausbildung sei in Deutschland die einzige, die zum Unternehmer ausbilde. "Die Zeiten für Gründer sind derzeit zwar nicht schlecht, aber der Aufschwung hat noch nicht alle Bereiche des Handwerks erfasst. Deshalb treten wir mit Nachdruck dafür ein, dass sich die Rahmenbedingungen für Handwerksbetriebe verbessern und der Aufschwung stabilisiert wird", sagte Kentzler weiter. Entlastungen versprächen die Unternehmens- und die Erbschaftssteuerreform, viel Reformbedarf gäbe es noch bei den hohen Lohnnebenkosten.

Erfolgreiches Programm

Festrednerin bei der Meisterfeier war NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben, die die gründerfreundlFür die Handwerksmeister fand ihr Präsident am Samstag bei der Meisterfeier im Konzerthaus viele lobende Worte.iche Politik der Landesregierung ins Blickfeld rückte: "Wir setzen die Rahmenbedingungen richtig und beseitigen finanzielle und bürokratische Hürden für die, die sich engagieren und Verantwortung tragen: Trotz angespannter Haushaltslage erhält jeder Meister, der sich selbständig machen will, eine Meistergründungsprämie von 7500 Euro." Das habe zu einer unglaublichen Steigerung der Nachfrage geführt. Das Programm sei das erfolgreichste seiner Art.

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