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Millionenspritze für Wohnquartier

DORTMUND Das von der Stadt angestoßene Sanierungsprogramm für die Rheinische Straße trägt erste Früchte. 16,2 Mio. Euro will der Spar- und Bauverein bis 2011 in das Quartier zwischen Westpark und Dorstfeld investieren.

von Von Oliver Volmerich

, 14.02.2008
Millionenspritze für Wohnquartier

Einig in Sachen Aufwertung des Viertels Rheinische Straße zeigten sich Vertreter der Stadt und des Spar- und Bauvereins beim Ortstermin an der Adlerstraße.

Das erste Ergebnis ist bereits zu besichtigen: Im April kann der Komplex mit 46 Neubau-Wohnungen inklusive Service-Büro und Betreuungsangebot der Caritas an der Paulinen- und Adlerstraße bezogen werden. Eine Investition von 5,9 Mio. Euro. Weitere 10,3 Mio. Euro steckt der Spar- und Bauverein in die Aufwertung seines Bestandes im Viertel, in dem er mit bald 580 Wohnungen der größte Anbieter ist. „Wir wollen für das Viertel eine Vorreiterrolle übernehmen“, verspricht Spar- und Bauverein-Vorstand Franz-Bernd Große-Wilde.

Im Mittelpunkt steht dabei der Wohnblock zwischen Heinrich- und Paulinenstraße. Hier werden nicht nur Wohnungen modernisiert und Fassaden saniert, sondern auch der Innenhof mit viel Grün und Gemeinschaftseinrichtungen neu gestaltet. Das Investitionsprogramm für die Rheinische Straße, das die Stadt mit Hilfe von Bund und Land anstrengt, hat dabei einen wichtigen Anstoß gegeben, berichtete Große-Wilde. Nicht zuletzt half eine Quartiersanalyse des Wohnungsamts, den Markt und den Bedarf näher zu sondieren.

Das Risiko ist dabei überschaubar: „Wir haben in unseren Wohnungen hier keinen Leerstand. Und auch von den neuen Einheiten an der Paulinenstraße sind bereits 44 von 46 vermietet“, freut sich Große-Wilde. „Jeder Euro ist hier gut investiert“, stellte auch Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer fest, der dem Spar- und Bauverein-Vorstand gestern für sein Engagement dankte. „Ich bin sicher“, sagte Langemeyer, „dass das aufgewertete Quartier an der Rheinischen Straße ganz neue Bewohnergruppen anziehen wird.“

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