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Müll-Streit: Tonnen müssen bleiben

06.02.2008

Tauziehen um ein paar Restmülltonnen: Gestern erreichte der Streit zwischen einem Dortmunder Hausbesitzer und der Stadt das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen - und endete mit einer Niederlage für den Vermieter, der den Bewohnern seines Mehrfamilienhauses höhere Gebühren ersparen wollte.

Die Vorgeschichte: Der Hausbesitzer wehrte sich gegen die Stadt, die für das in Aplerbeck stehende Mehrfamilienhaus mit seinen 21 Bewohnern festgelegt hatte, dass bei einer 14-tägigen Leerung drei große und eine kleinere Restmülltonne nötig sind - gemäß einer Berechnung aus der Müll-Satzung.

Der Hausbesitzer jedoch sagte, dass seine Bewohner nur die Hälfte der Tonnen benötigten - und eigentlich sei auch das noch zu viel, denn schließlich stünden noch weitere Mülltonnen für Biomüll, Plastikmüll und Papier auf dem Grundstück. Zudem wolle er die Umwelt schonen, so der Kläger im Verfahren.

Der Richter sagte dazu: "Ich kann sein Begehren sehr gut verstehen, denn es ist völlig klar, dass man es auch mit weniger Restmülltonnen schafft."

Allerdings seien die Satzungsbestimmungen der Stadt rechtmäßig. Immerhin müsse sie eine kostengünstige Müllabfuhr organisieren und mit den zugewiesenen Tonnen auch Müllspitzen auffangen, also beispielsweise ein erhöhtes Abfallaufkommen nach Festen oder Feiertagen. Der Richter wies die Klage deshalb ab.

if

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