Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Namenssteine zum Gedenken an ermordete Kinder

08.02.2008

Derne Die AWO-Jugendfreizeitstätte Derne erweitert ihre Projektreihe "Friedenskünstler" derzeit um ein Kunstprojekt im Rahmen des "Zuges der Erinnerung" zum Gedenken an die während des Nationalsozialismus deportierten und ermordeten Kinder.

Der "Zug der Erinnerung" hält an den Bahnhöfen, durch die man die Kinder auf ihre letzte Reise schickte. Ausstellungswagen informieren über das damalige Geschehen und zeigen Dokumente und Fotos dieser Kinder. Der Zug steht im Dortmunder Hauptbahnhof von Sonntag (10.2.) bis Mittwoch (13.2.).

Plexiglas-Säule

Während des Zugaufenthalts in Dortmund werden Manfred Brückner und Kerstin Edler, stellv. Leiterin der AWO-Jugendfreizeitstätte Derne, am Bahngleis 31 ein Kunstprojekt von Montag (11.2.) bis Mittwoch (13.2.) täglich von 9 bis 20 Uhr durchführen: Mit den Namen der ermordeten Kinder versehene Steine werden durch die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung gestaltet und in einer Plexiglas-Säule als Mahnmal ausgestellt.

Zum Organisationskreis des "Zuges der Erinnerung" in Dortmund gehören neben der AWO-Jugendfreizeitstätte Derne der Jugendring, die DGB-Jugend, die ev. Arbeitsstelle Jugend und Demokratie, die Falken, das Respektbüro beim Jugendamt, der AWO-Unterbezirk Dortmund, Mitglieder des Fördervereins der Gedenkstätte Steinwache sowie des Jungen Forums (Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit).

Das Projekt "Friedenskünstler" begann ursprünglich mit einem dreiwöchigen Ferienprogramm im Sommer 2007. In der Jugendfreizeitstätte Derne nahmen rund 30 Kinder aus unterschiedlichsten sozialen Verhältnissen im Alter von 7 bis 12 Jahren teil. Das Projekt wurde ebenso wie alle späteren Folgeprojekte durch die stellvertretende Leiterin Kerstin Edler gemeinsam mit dem Ahlener Künstler Manfred Brückner angeleitet, der über langjährige Erfahrungen in der künstlerischen und friedensaktivistischen Arbeit mit Kindern verfügt.

Unter dem Oberthema "Frieden" setzten die Kinder als Experten in eigener Sache selbst die inhaltlichen Schwerpunkte und wurden darin lediglich unterstützt. So erarbeiteten die Mädchen und Jungen ein zwei mal zwei Meter großes und aus 16 Fragmenten bestehendes Peacezeichen-Wandbild.

zug-der-erinnerung.eu

Lesen Sie jetzt