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Neun kreative Etagen

DORTMUND Der OB konnte zufrieden sein. "Sein" Museum ist weiterhin fester Bestandteil der "U"-Turm-Pläne. Doch daneben gibt es noch jede Menge anderer Nutzungen, die das Gemäuer zum Zentrum für Kunst und Kreativität machen sollen.

von Von Oliver Volmerich

, 26.02.2008
Neun kreative Etagen

Auch Museums- und Ausstellungsebenen - wie hier im Modell des Architekturbüros Gerber - gehören weiterhin zum Konzept für den U-Turm.

So sieht das Raumprogramm nach dem aktuellen Konzept aus:

Der Keller des U-Turms wird zum Depot und Lager für die Kunstsammlung der Stadt.

Das Erdgeschoss ist der Empfangsbereich mit dem von Architekt Prof. Eckhard Gerber konzipierten offenen Treppenhaus. Dazu gibt es Tagungsräume, Gastronomie, Geschäfte und Präsentationsflächen.

Das 1. Obergeschoss ist die Etage für Hochschulprojekte. Hier sollen das Gründungsnetzwerk der Dortmunder Hochschulen (G-Dur), eine Agentur für kreative Ökonomie, das Institut für Bewegtbild-Medien von Prof. Adolf Winkelmann und der Master-Studiengang der FH Angewandter Digitalfilm untergebracht werden.

Das 2. Obergeschoss soll die Filiale des "Future Lab" (Zukunftslabors) des Ars Elektronica Centers aus Linz aufnehmen. Es bietet Forschung und Beratung für die mittelständische Wirtschaft. Dazu kommt das "Zentrum für kulturelle Bildung im Informations- und Medienzeitalter", das Kreativitätsschulungen für Kinder und Jugendliche anbieten soll. Integriert wird auch das schon bestehende Kindertechnologiezentrum (KITZ.do). Möglich ist zudem die Ansiedlung des Multimedia-Theaters Animax, das die Landesregierung von Bonn-Bad Godesberg nach Dortmund bringen will.

Das 3. Obergeschoss wird Heimat der Medienkunst, mit dem bislang an der Güntherstraße bzw. in der Phoenix-Halle beheimateten Verein hArtware sowie der Hans-Breder-Stiftung und anderen Institutionen der Universität.

Im 4. und 5. Obergeschoss ist Platz für die neu aufbereitete Sammlung für moderne Kunst des Museums am Ostwall, ergänzt um die Medienkunstsammlung der Stadt.

Das 6. Obergeschoss beherbergt große Flächen für Sonder- und Wechselausstellungen.

Beim 7. Obergeschoss handelt es sich um die so genannte "Kathedrale" unmittelbar unter dem "U". Sie bietet Platz für Veranstaltungen und eine Café-Lounge - mit weitem Blick über die Stadt. Angesiedelt werden soll hier auch die Redaktion des digitalen Kultursenders "Kulturchannel 2010", der im Kulturhauptstadt-Jahr im Internet an den Start geht. Nicht zuletzt liegt hier der Zugang für das Skulpturen-Dach auf dem U-Turm.

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