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Nur der Name bleibt

Paul-Schneider-Gemeindehaus seit Sonntag endgültig geschlossen

21.05.2007

Menglinghausen Uneinigkeit herrschte gestern in der evangelische Gemeinde Eichlinghofen über die endgültige Schließung des Paul-Schneider-Hauses (wir berichteten). Viele Gemeindeglieder waren zum Entwidmungsgottesdienst noch einmal in das Gemeindehaus gekommen. Doch sind einige von ihnen nach wie vor der Ansicht, dass das Haus nicht hätte aufgegeben werden müssen. «Ich finde, dass die Schließung des Gemeindehauses eine totale Fehlentscheidung war», sagt Jutta Stange (Foto). Ria Richter-Gronau, die mittlerweile in der Gartenstadt lebt, aber in der Eichlinghofer Gemeinde groß geworden ist, sieht das etwas pragmatischer. «Es ist immer schade, wenn ein Gemeindehaus geschlossen werden muss», sagt sie, «aber ich kenne auch die finanzielle Situation der evangelischen Kirche.» Der Gottesdienst stand ganz im Zeichen des Aufbruchs, aber auch der Erinnerung. Einerseits stellt nämlich die Schließung des Paul-Schneider-Hauses nur den Anfang einer Reihe von Veränderungen dar. So wird die Eichlinghofer Gemeinde bereits im kommenden Jahr mit den Gemeinden in Barop und Hombruch zusammengelegt. Andererseits erinnerten während des Gottesdienstes zahlreiche Weggefährten an die 40-jährige Geschichte des Gemeindehauses. So baten vor allem Superintendent Klaus Wortmann, Gemeindepfarrer Hans-Jürgen Drechsler und Pfarrer Maßmann von der Pfarrer-Paul-Schneider-Gesellschaft, das Andecken an das Gotteshaus und seinen Namensgeber zu wahren, aber auch mit Gottvertrauen zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Zum Schluss des Gottesdienstes wurden das Kreuz, die Taufschale und die Osterkerze von der Gemeinde aus dem Gotteshaus getragen und somit die endgültige Entwidmung des Paul-Schneider-Hauses vorgenommen. Jutta Stange konnte aber auch das nicht versöhnen. «Es ist im Vorfeld einfach zu Schlimmes passiert». Uta Baier

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