Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Odonkor muss Geld abschreiben

26.02.2008

Großes Publikum war nicht anwesend als die 6. Zivilkammer des Bochumer Landgerichts gestern über eine Klage des früheren BVB-Stars und Fußballnationalspielers David Odonkor entschied. Der Stürmer hatte gegen ein Wittener BMW-Autohaus auf Rückzahlung von 24 000 Euro geklagt. Auf das Geld wird der Profi vom spanischen Erstligisten Betis Sevilla allerdings vergeblich warten. Das Gericht wies die Klage ab.

Odonkor hatte bei dem Händler noch zu BVB-Zeiten einen aufgemotzten BMW 325i für 45 000 Euro bestellt. Mit Sportausstattung und den entsprechenden Extras, versteht sich. Der Ex-Borusse zahlte jedoch nicht auf einen Schlag, sondern schloss mit einer Bank einen Leasingvertrag ab. Monatliche Rate: 1082,12 Euro. Doch schon nach drei Monaten gab er den Wagen zurück und stellte die Überweisungen ein.

Was folgte, war ein Verfahren vor dem Dortmunder Landgericht, das ihn 2006 zur Zahlung der restlichen 24 000 Euro an die Leasing-Bank verdonnerte. Odonkor fügte sich dem Urteil und zahlte, versuchte jetzt aber, sich das Geld vom Autohaus zurückzuholen. Begründung: Das Auto habe von Anfang an einen Blechschaden gehabt. Außerdem hätte das Navigationsgerät nie funktioniert.

Der Versuch des Kickers scheiterte kläglich. Das Gericht begründete die Klageabweisung damit, dass Odonkor keine Beweise vorgebracht habe. td

Lesen Sie jetzt