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Parkett der Diplomatie gemeistert

11.02.2008

Mit einem Firmengemeinschaftsstand erleichterten IHK, Wirtschaftsförderung und Handwerkskammer den Dortmunder Firmen den Messeauftritt in Istanbul. "Hier werden Kontakte angestoßen, die Firmen sind dann in der Pflicht, das aufzuarbeiten", erklärt Wulf-Christian Ehrich, der bei der IHK das Referat Internationales leitet.

Unternehmen, die in einem anderen Land Fuß fassen wollten, müssten Schritt für Schritt vorgehen: den Markt sondieren, einen vernünftigen Geschäftspartner suchen, Kunden finden. "Und mit Türken müssen Sie viel essen gehen". Das brauche alles seine Zeit. Ein bis zwei Jahre müsse man da einkalkulieren. Und dann müsse man den besten Mann aus Deutschland in die Türkei schicken oder einen in der Türkei suchen. Wobei zu beachten sei, dass auch das Land am Bosporus unter Fachkräftemangel leide.

Udo Mager, Chef der Wirtschaftsförderung, bestätigte der Besuch, "dass Auslandsaktivitäten Dortmunder Unternehmen die Arbeitsplätze in Dortmund sichern, wenn sie nicht sogar noch ausgebaut werden."

Beim Empfang der Stadt Dortmund im Radisson Hotel, zu dem zahlreiche hochkarätige türkische Medienvertreter erschienen waren, unterstrich Mager ausdrücklich und wiederholt in den Vier-Augen-Gesprächen das gute deutsch-türkische Verhältnis. Denn das Thema Brandkatastrophe in Ludwigshafen schwang bei allen Gesprächen mit, "obwohl es nie direkt angesprochen wurde". Mager zeigte sich überzeugt, dass man auf dem diplomatischen Parkett nicht ausgerutscht sei, sondern eher einen Beitrag zur besseren Verständigung geleistet habe. kiwi

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