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Parkplatz ist Bombentrichter

14.02.2008

Über die neuen Parkgebühren am Bahnhof Kurl schreibt Jörg Spieß (Foto):

Die Bahn kann natürlich mit ihrem Grundstück machen, was sie will. Aber für einen Parkplatz, der einem Bombentrichter gleicht, auch noch Parkgebühren zu erheben, ist schon an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten.

Abgesehen davon wird dem Bürger alle Nase lang propagiert, sein Auto stehen zu lassen und mit der doch so schönen Bundesbahn zu fahren. Die Frage ist nur, wo man sein Auto stehen lassen soll. Schon jetzt werden über kurz oder lang in Kurl die Bewohner der angrenzenden Wohngebiete berechtigterweise über Parkraummangel klagen, da die Auto-Bahnfahrer kostengünstigere Ausweichmöglichkeiten suchen werden.

Viele Bahnfahrer werden spätestens jetzt neu rechnen und überlegen, ob die gänzliche Benutzung des eigenen PKW auf dem Weg zur Arbeit nicht kostengünstiger ist. Der Umwelt wurde mit der Erhebung der Parkplatzgebühren ein Bärendienst erweisen. Oder sollte die Bahn nach den bevorstehenden Tarifabschlüssen so klamm sein, dass die Erhebung einer Parkplatzgebühr zur Unternehmenserhaltung unausweichlich ist? Dann müsste man den Rotstift zunächst bei den großzügigen Vorstandsgehältern ansetzen und nicht wie üblich dem "kleinen Mann" in die Tasche greifen.

Rechtsanwalt Jörg Spieß

Bremsstraße 18

44329 Dortmund

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