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Poker-Turnier: Mathe-Student gewinnt 933.600 Euro

DORTMUND Die European Poker Tour (EPT) im Casino Hohensyburg erlebte die Geburtsstunde eines neuen „Shooting Stars“ der Pokerszene. Der Titel und mit 933.600 Euro auch der dickste Batzen des Preisgeldes (insgesamt über drei Millionen Euro) gingen nämlich an den erst 18-jährigen Mathematikstudenten Michael McDonald.

von Von Volker Ohm

, 03.02.2008
Poker-Turnier: Mathe-Student gewinnt 933.600 Euro

Ein 18-jähriger Mathe-Student hat einen Koffer voller Geld gewonnen.

Seit gerade einmal drei Wochen darf der Kanadier die europäischen Casinos besuchen, nahm seitdem an fünf Turnieren teil, landete stets in den Geldrängen und ist auch jüngster EPT-Sieger aller Zeiten. Zwischen den traditionellen Eröffnungsworten „Shuffle up and Deal“ (mischen und austeilen) des Turnierleiter Thomas Kremser und der letzten gespielten Hand, die McDonalds mit Ass und König als Starthand gewinnen ließ, lagen insgesamt 34 harte Stunden an den Pokertischen des Casinos Hohensyburg. Für den Sieger ein Stundenlohn von knapp 27 500 Euro.

Das Dortmunder EPT-Ereignis bewies aber auch, dass das in Deutschland bisher nur in der Breite boomende Pokerspiel nun auch in die Weltspitze vorgestoßen ist. Gleich drei Deutsche saßen nämlich am Finaltisch und kassierten ebenfalls groß ab. Die Amateurspieler Andreas Gülünay (528.500 Euro) und Torsten Haase (307.000 Euro), beide aus NRW, belegten die Plätze zwei und drei, Johannes Strassmann kassierte für Rang sechs noch 152.000 Euro.

Poker-Olymp

Zusammen mit Europas Pokerspieler des Jahres, Katja Thater, Michael Keiner, Thomas Bihl und Eddy Scharf, inzwischen allesamt Besitzer des begehrten Sieger-Armbands der „World Series of Poker“ (WSOP), sind die deutschen Zocker im Poker-Olymp angekommen.

„Ein grandioses Finale eines großartigen Turniers. In den letzten fünf Tagen konnte man hier die ständig steigenden Beliebtheit des Pokerspiels förmlich fühlen“, fiel die Bilanz von ETP-Projektleiter Conrad Schulze entsprechen positiv aus. Die Karawane der Profi-Zocker zieht jetzt weiter an die Turnierstandorte in Kopenhagen, Warschau, San Remo und dann zum großen Finale in Monte Carlo (12. bis 17. April).

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