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Polizei kontrollierte an den Karnevalstagen über 11.000 Autofahrer

DORTMUND An den närrischen Tagen zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch hat die Dortmunder Polizei in den Städten Dortmund und Lünen sowie auf den Autobahnen des Regierungsbezirks Arnsberg insgesamt über 11.000 Autofahrer auf Alkohol- oder Drogeneinfluss überprüft. Die Polizei bewertet die Bilanz als grundsätzlich positiv.

06.02.2008
Polizei kontrollierte an den Karnevalstagen über 11.000 Autofahrer

Das heulende Elend kam für einige Narren bei der Polizeikontrolle.

Zwar kam es über die Karnevalstage 2008 zu 10 Verkehrsunfällen mit Personenschaden, was jedoch einem Rückgang der Unfallzahlen gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um fast 40 % entspricht. Dennoch wurden hierbei noch immer 12 Menschen zum Teil schwer verletzt, insgesamt eine Person weniger als im Vergleichszeitraum. Durch die Ursachen Alkohol und Drogen kamen bei den Unfällen drei Personen zu Schaden. Im vergangen Jahr waren es noch fünf.

Während der Karnevalssaison hat die Dortmunder Polizei insgesamt 11.900 Autofahrer auf ihre Fahrtüchtigkeit überprüft. Dabei zogen die Beamten 27 ungeeignete Fahrzeuglenker aus dem Verkehr, die zuviel getrunken oder Drogen zu sich genommen hatten. Es wurden zwölf Ordnungswidrigkeiten- und 15 Strafanzeigen erstattet (21 Fälle wegen Alkohol- und 6 Fälle wegen Drogenverstoß). Den betroffenen Fahrzeugführern wurde die Weiterfahrt untersagt. Sie müssen nun mit empfindlichen Geldbußen oder -strafen, Führerscheinentzug und Fahrverboten, Verwaltungsgebühren sowie Punkten im Verkehrszentralregister rechnen. 15 der erwischten Fahrer hatten an Ort und Stelle ihren Führerschein abzugeben, da aufgrund eindeutiger Beweisanzeichen der Fahruntauglichkeit eine Regelvermutung für die Entziehung der Fahrerlaubnis durch den Richter vorlag.

Weniger alkoholisierte Autofahrer

Insgesamt sind an den "tollen Tagen" trotz vermehrter Überprüfungen weniger alkoholisierte oder unter Drogeneinfluss stehende Autofahrer aufgefallen.

Die Dortmunder Polizei wird ihre Strategie, durch wahrnehmbarere Kontrollen und offensive Bekämpfung maßgeblicher Ursachen für Unfälle mit Personenschaden, wie Geschwindigkeitsüberschreitungen, Alkohol- bzw. Drogeneinfluss und Nichtbenutzung des Gurtes, die Sicherheit im Straßenverkehr nachhaltig zu erhöhen, auch im laufenden Jahr fortführen.

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