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Polizei: Null Probleme mit Jugendlichen

01.02.2008

Höchsten In einem Brief an den Immobilienverwalter beschuldigt der Bordell-Betreiber den "Youngster Point"-Initiator Christian Peltzer, Alkoholkonsum zuzulassen und Drogen zu verkaufen (wir berichteten). Geschickt versucht er in dem Schreiben, die Polizei auf seine Seite zu ziehen - eine Polizei, die vor respektlosen Jugendlichen kapituliert habe, so der Tenor des Textes.

Nachgefragt bei der Pressestelle des Präsidiums, die wiederum mit dem für den Höchsten zuständigen Bezirksbeamten Ralf Schneider gesprochen hat: Hat der Höchsten ein außer Kontrolle geratenes Jugendproblem? "Eindeutig nein", kommentiert Polizeisprecher Oliver Peiler die Aussagen des "Happy FKK"-Inhabers, "wir haben auf dem Höchsten überhaupt keine Probleme mit Jugendlichen. Wir sind sogar froh über den Jugendtreff."

Den friedfertigen Umgang führt die Polizei auf die Existenz des Jugendtreffs zurück. Der Leiter der Pressestelle, Wolfgang Wieland, erklärte, dass bei der Polizei im vergangenen Jahr keine Anzeige wegen Sachbeschädigung eingegangen sei.

Wie sehen die Jugendlichen sich selbst und was sagen die Eltern? Für Friedhelm Kortmann (Foto links), dessen Kinder den "YP" regelmäßig besuchen, ist die Diskussion "extrem aus dem Ruder gelaufen. Jetzt stellt sich die Frage: Puff oder Jugendtreff?"

Ulrike Wilhelm (Foto rechts) hat sich für den Jugendtreff entschieden: "Ich bin dankbar, dass es dieses Angebot gibt. Meine Kinder sind hier sehr gut aufgehoben", so die 39-jährige Mutter. Ihr Sohn Luis (10) möchte auf den Freizeittreff auf gar keinen Fall verzichten: "Hier kannst Du viele nette Freunde treffen." Deshalb mag er sich mit der aktuellen Schließung des Youngster Points überhaupt abfinden.

ban

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